Schon 9000 Gruppen in Vogelsang

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Eine Uberraschung gab es für den 10.000. Gast einer Vogelsang-Führung: v.l.n.r.: Manfred Poth, Gast Adamczak, Albert Moritz, Dirk Küsters, Landrat Günter Rosenke.

Vogelsang. Dirk Küsters aus Heimbach ist einer von 40 zertifizierten Vogelsang-Referenten, und er führt genau Buch. So wusste er am Freitag ganz genau, dass sich in einer Besuchergruppe von Kölner Finanzbeamten, die einen Rundgang in Vogelsang gebucht hatten, der 10.000 Besucher in den bisher von ihm geführten Gruppen befand.

Gast Adamczak war völlig überrascht, als gemeinsam mit Geschäftsführer Albert Moritz auch Landrat Günter Rosenke und Aufsichtsratsvorsitzender Manfred Poth auftauchten, um ihm zu gratulieren und ein Buchpaket sowie einen Gutschein zu überreichen.

„Gleichzeitig mit Dirk Küsters´ 10.000. Teilnehmer haben wir heute fast auf den Punkt genau die Zahl von 200.000 geführten Gästen seit Öffnung des Geländes am 1. Januar 2006 erreicht”, erläuterte Albert Moritz. „Insgesamt haben wir bisher gut 600.000 Besucher auf dem Gelände begrüßt, von denen jeder Dritte an einem geführten Rundgang oder einem Workshop teilgenommen hat.”

Die Vogelsang-Referenten, die als Einzige auf dem Gelände zur Durchführung der Rundgänge berechtigt sind, haben in den 44 Monaten seit der Öffnung von Vogelsang rund 9000 Gruppen betreut. „Das zeigt deutlich, wie groß das Interesse der Gäste an der lebendigen Vermittlung der Geschichte des Ortes ist”, sagte Landrat Günter Rosenke. In der engagierten Arbeit und Haltung sämtlicher in Vogelsang tätigen Referenten zeige sich täglich der gelebte Gegensatz zur nationalsozialistischen Gründungszielsetzung.

Bald 300.000 Besucher im Jahr?

Manfred Poth betonte die einzigartige Verbindung zwischen den touristischen Möglichkeiten von Vogelsang als zentraler Ort im Nationalpark Eifel und dessen Funktion als Erinnerungsraum für die NS-Geschichte. Das Ziel von 300.000 Besuchern pro Jahr hält er nach dem Ausbau des Ausstellungszentrums Vogelsang in einigen Jahren für realistisch.
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