Monschau - Schönste Gruselhäuser: Monschauer Folterkeller macht ersten Platz

Schönste Gruselhäuser: Monschauer Folterkeller macht ersten Platz

Von: Egl
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Moderatorin Barbara Frohnhoff (Mitte) zeichnet die originellsten und aufwendigsten Hausgestaltungen Foto: H. Egerland

Monschau. Auch wenn permanenter Nieselregen am vergangenen Samstag Besucher und Geister-Darsteller quälte, konnte Barbara Frohnhoff von der Monschau-Touristik feststellen: „2017 gehört zu den Jahren mit dem größten Besucherandrang.“

Am Sonntag endete das Spektakel mit Live-Aktionen und Musik auf dem Monschauer Marktplatz. Die Häuser mit der schönsten Halloween-Dekoration wurden ausgezeichnet.

Den ehrenamtlichen Geisterführern, die die Besucherströme durch die Altstadt lotsten, sah man ein wenig die Erschöpfung an, denn ihr Ehrenamt ist Schwerstarbeit: Bis spät in die Nacht hatten sie ihre Geschichten erzählt, danach tobte noch die Halloween-Party im Kolpinghaus. Dennoch wirkten sie entspannt und voller Freude über den diesjährigen Erfolg. „Es hat sich eben herumgesprochen, dass es sich lohnt, zu Halloween nach Monschau zu kommen“, erklärt Barbara Frohnhoff die Erfolgsgeschichte.

Gruselig-schön

Sie bedankte sich bei allen Altstadtbewohnern, die sich engagierten, das Fest zu einem Event werden zu lassen. Genauso sollten aber auch diejenigen Anerkennung finden, die durch einen kreativen Hausschmuck zu einer gruselig-schönen Atmosphäre beigetragen hatten.

Diese Ehrung erfolgte am Sonntag und bildete für viele den Abschluss des intensiven Gruselereignisses. Den ersten Platz belegte in diesem Jahr wieder Arnold Kommer, der mit vielen Freunden in der Kirchstraße eine lustig-schaurige Gefängnisszenerie ins Leben gerufen hatte.

Beeindruckend, so erläuterte Barbara Frohnhoff die Entscheidung der Jury, sei hier vor allem die Teamleistung gewesen. Neben Kommer trugen Willi Becker, Stefan Lamberty, Ute und Breanainn Herf, Elke Sonn sowie Björn und Gerd Bergheim zur gelungenen Inszenierung bei. Als Hagen von Schwerzfeld wirkte ein weiterer Darsteller in mittelalterlichem Kostüm mit. „Meinen wirklichen Namen kann sich eh niemand merken – viel zu kompliziert“, erläutert er mit einem Augenzwinkern. Der gesamten Truppe stand der Spaß an der Sache im Gesicht.

Besonderes Engagament

Den zweiten Platz markierte auch in diesem Jahr wieder eine Familie, die Jahr für Jahr auf den ersten Plätzen rangiert: Familie Dick baut immer wieder technisch komplexe Geister-Installationen im Vorgarten, die sich nicht selten durch ihre Effekte von anderen Dekorationen abheben – und das, wie Frohnhoff betonte, „obwohl das Haus am Schaufenberg gar nicht auf den Wegen der Geisterführungen liegt. Das ist ein ganz besonderes Engagement!“ Und zeigt, dass sich Besucher auch gerne abseits der bekannten Pfade bewegen dürfen – auch dort gibt es viel zu sehen!

Zum ersten Mal unter den Preisträgern befindet sich die Familie Kaulard, deren Grundstück im Zentrum der Altstadt zu einem allgemeinen Blickfang wurde. Einen Sonderpreis für eine ganz besondere künstlerische Auseinandersetzung mit dem Thema „Halloween“ erhielt Guido Braun, der sein Fotoatelier „Treibgut/Mon-Art“ mit einem großen magischen Auge und Bewachern in einem antik-ägyptischen Stil dekorierte und damit die Eschbachstraße zum Ausstellungsort machte.

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