Schnelleres Internet für Mützenich, Rohren und Widdau

Von: hes
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Das schnelle Internet kommt auch nach Imgenbroich, die Stationen dafür stehen bereits. Foto: H. Schepp

Monschau. Der Ausbau des Breitbandnetzes in der Stadt Monschau kommt weiter voran. Während in Imgenbroich und Konzen seit Wochen an vielen Stellen zeitgleich an der Verlegung schneller Datenleitungen gearbeitet wird, hatte Bürgermeisterin Margareta Ritter jetzt im Bau- und Planungsausschuss auch frohe Kunde für die Bürger in Mützenich, Rohren und Widda.

„Wir haben letzten Freitag den Bewilligungsbescheid für den Ausbau des Breitbandnetzes in Mützenich und Rohren/Widdau erhalten“, teilte Ritter mit.

Damit werden mit einem Maximalsatz von 500.000 Euro 90 Prozent der Kosten für den Ausbau des Datennetzes in den drei Ortslagen gefördert. Der Bewilligungszeitraum wurde auf 14 Monate zwischen August 2015 und Oktober 2016 festgesetzt, in dieser Spanne müssen die Fördergelder „verbaut“ werden.

In vollem Gange sind seit Wochen die Bauarbeiten für das Breitbandnetz in Imgenbroich und für weite Teile von Konzen. Die Stationen seien mittlerweile überall fertiggestellt, die Erdarbeiten sollen bis Ende Oktober zum Abschluss kommen, teilte die Bürgermeisterin mit. „Mit dem Anschluss rechnen wir dann bis Ende des Jahres“, so Ritter zum Zeitplan.

Roland Krökel beklagte, dass es während der Bauarbeiten in Imgenbroich zu „eklatanten Störungen des Netzes und auch der Telefonie“ gekommen sei. „Das kann ja mal passieren und ist für Privatpersonen auch noch zu verschmerzen. Wenn ich aber als Gewerbetreibender einen kompletten Tag nicht arbeiten kann, weil das Internet gestört ist, ist das eine andere Sache“, sagte das SPD-Ausschussmitglied.

Margareta Ritter räumte ein, dass „Störungen immer ärgerlich, aber auch nie ganz zu vermeiden“ seien. Bei der Stadt habe man „jedoch nicht übermäßig viele Störungsmeldungen der Bürger oder Betriebe bekommen“, das habe sich im normalen Rahmen einer solchen Maßnahme bewegt.

Kritisiert worden sei aber, dass eine der bauausführenden Firmen die ausgehobenen Gräben unzureichend wiederverfüllt und die Bankette mangelhaft wiederhergestellt habe. „Die eingesetzte Oberbauleitung nimmt alles auf“, kündigte die Bürgermeisterin an, hielt aber auch fest, dass bislang lediglich die provisorische Oberflächenherstellung laufe.

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