Schnelleres Internet: Ein Quantensprung für Imgenbroich und Konzen

Von: ho
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Die Verträge für den Breitbandausbau in Imgenboich und Konzen sind in trockenen Tüchern. In den Räumlichkeiten von Notar Dr. Tobias Kruse (l.) unterzeichneten Bürgermeisterin Margareta Ritter (Bildmitte) und Anja Oppermann von der Telekom die entsprechenden Verträge. Foto: Hoffmann

Imgenboich/Konzen. Was die Internetnutzung angeht, steht für die Bürger in Imgenbroich und Konzen zu Beginn des nächsten Jahres quasi ein Sprung von der Steinzeit in die Neuzeit an. Geschwindigkeiten von bis zu 50 MBit/s werden dann in den beiden Monschauer Stadtteilen möglich sein, was einem Quantensprung gleichkommt.

Jetzt wurden die entsprechenden Verträge zwischen der Stadt Monschau und der Telekom bei Notar Dr. Tobias Kruse unterzeichnet.

Anja Oppermann, kommunaler Ansprechpartner für den VDSL-Ausbau bei der Deutschen Telekom, betonte die gute Zusammenarbeit mit der Stadt Monschau. Über 1000 Haushalte sollen ab Januar 2016 über Breitband-Anschlüsse mit Geschwindigkeiten von bis zu 50 MBit/s (Megabit pro Sekunde) verfügen. Man wolle Monschau „zukunftssicher mit der neuesten Breitbandtechnologie“ ausstatten.

Bürgermeisterin Margareta Ritter hob hervor, dass der Breitbandausbau längst ein wichtiger Standortvorteil sei. „Auch für Arbeitnehmer mit Home Office und Selbstständige ist eine schnellere Anbindung an das Netz entscheidend und stellt einen Mehrwert für ihre Immobilie dar“.

Zu den Gesamtkosten von rund 500.000 Euro erhält die Stadt Monschau einen Landeszuschuss von 66 Prozent.

Gerd Wolter von der Telekom erläuterte den Fortgang der nun anstehenden Arbeiten. In den bereits verlegten Leerrohren werden von Monschau aus in Richtung Konzen auf einer Strecke von rund acht Kilometern die neuen Leitungen eingezogen, nachdem die Telekom zunächst einmal in die Feinplanungen für den Ausbau mit den Glasfaserkabeln einsteigt. Gleichzeitig werden die notwendigen Tiefbaumaßnahmen ausgeschrieben. Sobald alle Kabel verlegt und Multifunktionsgehäuse aufgestellt sind, erfolgt der Anschluss ans Netz der Telekom.

In der Regel vergehen zwischen dem Vertragsabschluss und der Buchbarkeit der Anschlüsse rund zwölf Monate.

Bei diesen guten Nachrichten atmete schließlich auch Notar Kruse auf. Er muss sich derzeit nach eigenen Angaben in seinem Notariat noch mit 380 Kbit/s herumquälen, was die Arbeit nicht leichter macht. Auch Konzens Ortsvorsteher Matthias Steffens nahm den Fortschritt bezüglich des Breitbandausbaus erfreut auf.

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