Rohren - Schnelleres Internet bald auch in Rohren

Schnelleres Internet bald auch in Rohren

Von: fm
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Seine bisherige erfolgreiche Arbeit für Rohren will der Vorstand nach dem großen Vertrauensvorschuss in der Mitgliederversammlung konsequent fortsetzen. Foto: Franz Mertens

Rohren. Bei der Rohrener Ortsgruppe im CDU-Stadtverband Monschau hatte es vor zwei Jahren Veränderungen im Vorstand gegeben. Die neue Vorstandsmannschaft legte jetzt den Mitgliedern eine Bilanz über ihre erste Amtszeit vor.

Diese fiel positiv aus, wie sich in allen Beiträgen zu den einzelnen Berichten und in den turnusmäßigen Neuwahlen zum Vorstand am Ende der Versammlung zeigte. Der Teilnehmerkreis der Mitgliederversammlung war zwar überschaubar, aber gemessen am Mitgliederbestand des kleinen Ortsverbandes doch erfreulich.

Vorsitzender Ralf Kirch eröffnete die Versammlung mit einem kurzen Grußwort. Danach übergab er das Wort an die Ortsvorsteherin Waltraud Haake und Bürgermeisterin Margareta Ritter. Die Ortsvorsteherin und die Bürgermeisterin unterrichteten die Mitglieder über alle wichtigen Punkte aus der Monschauer Ratsarbeit, die für den Ortsteil Rohren Bedeutung haben.

Aus einer längeren Themenreise sprachen sie zuerst das schnelle Internet an. In den meisten anderen Orten im Stadtgebiet sind diese Arbeiten schon abgeschlossen. Der Ortsteil Rohren wird auch bald über einen besseren Zugang zum Internet verfügen. Die dafür notwendigen Gelder stehen zur Verfügung. Die Arbeiten beginnen in Kürze.

Die Mustersatzung des Landes zur Friedhofsordnung liegt inzwischen vor. Auf dieser Grundlage ist eine neue Friedhofssatzung für das Stadtgebiet bereits erarbeitet. Die dazu erforderliche Kostenkalkulation muss noch eingearbeitet werden. Ziel ist es, die Kosten aller Bestattungsformen auf die Nutzer möglichst gleichmäßig umzulegen. Im Herbst sollen Details dazu vorgestellt werden.

In Sachen Windpark Brath wird es nicht bei den ursprünglichen Plänen bleiben. Es werden nur fünf Anlagen im Bereich Rothe Kreuz gebaut. Auf weitere Anlagen jenseits der B 258 in Richtung Perlbachtal muss verzichtet werden. Die Nationalparkverwaltung und auch die belgische Forstverwaltung hatten Bedenken angemeldet. Ob es auch zu einem Bürgerwindpark kommt, steht noch nicht fest. Auf jeden Fall soll der Strom aus den neuen Anlagen Ende nächsten Jahres ins Netz eingespeist werden.

Der Flächennutzungsplan für das Gewerbegebiet Imgenbroich-Konzen auf der Westseite der B 258 wird vorsorglich dem neuesten Stand der Rechtsprechung angepasst, um so bei möglichen weiteren Einsprüchen der Nachbargemeinde Simmerath rechtlich besser abgesichert zu sein.

Der neue Bushof ist inzwischen in Betrieb. Der Fahrplan erfährt dadurch die gewünschten Veränderungen. Es fahren im halbstündigen Takt Busse nach Aachen. Kleinbusse bringen die Fahrgäste im Stundentakt zum Himo-Bushof. Es wird nur noch Imgenbroich zentral angefahren. Der Einsatz der Kleinbusse erfolgt zunächst in einem Pilotprojekt. Nach Auswertung des Projektes wird entschieden, ob es bei Kleinbussen bleibt.

Nach diesen umfangreichen Informationen zur Ratsarbeit brachten die Mitglieder noch Wünsche an, die den Rohrener Bürgern vor Ort wichtig sind. Sie beklagten zum einen schwere Schäden an der zum Friedhof führenden Straße. Im anderen Fall ging es zusätzliche Beleuchtung am Sportplatz. Bürgermeisterin und Ortsvorsteherin erläuterten, warum es bisher nicht möglich war, diese Probleme zu lösen. Es zeichnen sich aber in absehbarer Zeit Lösungen ab.

Nach Abschluss der Berichte zur Ratsarbeit ging es unter der Regie der Bürgermeisterin an die letzte große Aufgabe des Abends, nämlich den Neuwahlen zum Vorstand. Alle Posten im Vorstand blieben unverändert. Bei jeweils einer Enthaltung blieb Ralf Kirch Vorsitzender, Benno Dederichs sein Vertreter und Bruno Gerhards Schriftführer. Die Beisitzer Hermann Josef Claahsen, Manfred Dunkel, Helmut Schophoven und Peter-Josef Strauch bestätigte die Versammlung einstimmig.

Neu hinzu kommt für die nächste Legislaturperiode noch Maik Gabbert. Die wiedergewählten Vorständler dankten für das große Vertrauen und wollen sich weiter gemeinsam mit Ortsvorsteherin Waltraud Haake für die Belange des Orts einsetzen.

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