Schmidter Schulfest: Tag der Freude und Kreativität

Von: ale
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Beim Bewegungstheater zu Vival
Beim Bewegungstheater zu Vivaldis „Vier Jahreszeiten” machten alle Kinder begeistert mit. Schulleiter Bruno Wirtz bedankte sich anschließend mit herzlichen Worten bei Sandra Schleicher für ihre einfühlsame Arbeit mit den Kindern. Foto: A. Lauscher

Schmidt. Am Samstag feierte die katholische Grundschule Schmidt ihr Schulfest. Mit tollen Spielideen und einem grandiosen Musical wurde es ein Tag der Freude und der Kreativität.

„Wir haben uns beworben um die Anerkennung als Nationalpark-Schule”, berichtete der Schulleiter, Bruno Wirtz. Aus diesem Grund stand das Schulfest unter dem Motto „Natur und Nationalpark Eifel”. Alle Klassen hatten im Vorfeld die Wilderlebniswerkstatt Düttling besucht und sich dabei auf die Thematik eingestimmt.

Eine kleine Waldausstellung im Schulgebäude zeigte die Tiere aus dem Nationalpark wie Eule, Bussard, Fuchs und Rehbock; ein kleiner Frischling schaute keck in die Runde.

Mit Unterstützung der Eltern war auf dem Schulhof ein vielfältiges Angebot an Spielen und kreativer Betätigung aufgebaut worden. Den Inhalt der „Fühlkisten” musste man beispielsweise blind ertasten, da waren Nüsse, Eicheln und trockene Blätter drin. Oder man ging barfuß durch einen kleinen Parcours und erfühlte den Untergrund, der mal aus Gras, mal aus Moos oder auch aus Tannenzapfen bestand.

Aus Lederbändchen und Holzperlen ließ sich fantasievoller Schmuck herstellen, es entstanden bunte Armbänder und Halsketten. Mit Hilfe eines Lötkolbens konnte man sein eigenes Amulett kreieren, da brannten die Jungs das Emblem ihres Fußballclubs ein, und oft entschieden sich die Mädchen für Blumen oder Ornamente. Nägel schlugen sowohl die Kleinen als auch die Großen in einen Baumstumpf.

Das alles machte Appetit, man stärkte sich mit schmackhaften Grillspeisen und fand eine Riesenauswahl an Kuchen vor.

Eine Attraktion war das „Bewegungstheater” zu Antonio Vivaldis „Die vier Jahreszeiten”. Sandra Schleicher hatte die Idee, sie schrieb im Winter das Drehbuch und dachte sich eine einzigartige Choreographie aus, die alle, wirklich alle Kinder der Grundschule einbezog. So war es kein Wunder, dass die Turnhalle bei beiden Aufführungen aus allen Nähten platzte.

Die Jahreszeiten in der Natur, offensichtlich für Sandra Schleicher ein unerschöpflicher Fundus für fantasievolle Bewegungsbilder und teils witzige Szenen, wurden von den Kindern mit Begeisterung ausgemalt und dargestellt. Sie durften Regen, Wind, Sonne, Feuer und Schneeflocken sein; da staunten die Eltern nicht schlecht, was ihre Sprösslinge zustande brachten. Eine herrliche Balgerei im Schnee und eine Schneeballschlacht mit Papierbällen, das waren Beispiele für freudiges, lebendiges Spiel. Und zum Schluss sangen alle lautstark: „Wie schön ist doch der Frühling!” Es gab donnernden Applaus.

Der Schulleiter bedankte sich bei Sandra Schleicher für ihre monatelange, geduldige und einfühlsame Arbeit. Und die gab den Dank an die Kinder weiter, die so begeistert mitgemacht hatten.

Bruno Wirtz hofft, dass man mit dem Erlös des Schulfestes das Klettergerüst, „das meist genutzte Pausenteil” auf dem Schulhof vergrößern kann.
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