Schmidter Karneval: Ein Bühnenbild wie im Märchenland

Von: ale
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Mit einer tollen Tanznummer begeisterten die irischen Kobolde vom „Herrengedeck” das Publikum bei der Grieläächer-Sitzung in Schmidt. Foto: Anneliese Lauscher

Schmidt. Ein wundervolles Bühnenbild hat die Närrinnen und Narren im Saal des Schützenhofs erwartet: Am Freitag und Samstag hatte die KG „Schmedter Grieläächer“ in eine Märchenwelt eingeladen. Dornröschen und Rapunzel, der Gestiefelte Kater und Max und Moritz grüßten aus der märchenhaften Dekoration.

Die Decke war mit vielen Rosen geschmückt worden, Baron Münchhausen flog auf seiner Kanonenkugel vor der Bühne hin und her. Eine solch fantasie- und liebevolle Ausstattung sucht ihresgleichen.

Das unschlagbare Gespann – Präsident Kämmen diesmal als König und Florian Ramolla als Prinzessin – führte locker und frech durch den Abend, und die Gäste hatten sich ebenfalls nicht lumpen lassen: Froschkönige, sieben oder noch mehr Zwerge, Schneewittchen, Hänsel und Gretel und geheimnisvolle Damen aus tausendundeiner Nacht gaben eine farbenfrohe Kulisse.

Mit Recht ist die KG unheimlich stolz auf ihr junges Tanzmariechen Kira, wieder einmal bot dieses talentierte Mädchen einen atemberaubenden Tanz; und die Juniorengarde sowie die Aktivengarde zeigten ebenfalls gekonnte Darbietungen und schöne Choreografien.

Der „Tulpenheini“ hat es faustdick hinter den Ohren, man kam vor lauter Lachen nicht zum Luftholen. Die „Kölsche Adler“ sorgten für großartige Stimmung, die Jecken in Schmidt ließen sich nicht lange bitten und sangen die bekannten Lieder mit. „Labbes on Drickes“ hielten einen herrlichen Verzöll, und Labbes beherrschte einige Blasinstrumente, auch die eingelaufene Trompete. Wie staunten die Beiden, dass auch Präsident Kämmen, der König, fachmännisch ins Horn stoßen konnte.

Der „Kölsche Caruso“ konnte sich von Anfang an wohlfühlen; egal, welches Lied er anstimmte, die Jecken standen auf und sangen mit. Prinzessin Florian rannte ins Publikum und brachte Märchenfiguren auf die Bühne, die dort sogleich lostanzten und mit ausgelassener Fröhlichkeit die Gesangsnummer des Tenors Tino Seelbach bereicherten.

Dann schwirrte ein aggressiver Bienenschwarm durch den Saal und landete auf der Bühne. Keinen Schritt, keine Bewegung der sexy „Killerbienen“ wollte man sich entgehen lassen: Die Tänzerinnen aus Euskirchen, die zu wilden, peitschenden Rhythmen einen perfekten Showtanz boten, rissen die Zuschauer zu Begeisterungsstürmen hin. Aber auch das „Herrengedeck“ wurde freundlich empfangen. Dieses Schmidter Eigengewächs, das sich nun seit einigen Jahren im Karneval austobt, hat schon eine besondere Klasse.

Hart arbeiten die Jungs monatelang unter ihrer Trainerin Cora Langheld, und jedes Mal kommt eine Supershow dabei heraus, die das Publikum in vollen Zügen genießen kann. Diesmal erschienen sie in Irisch-Grün als irische Kobolde, schalkhaft, wild und fröhlich. Ihr origineller Tanz war zweifellos ein Knaller im Programm.

Mit einer Charme-Offensive und tänzerischem Können legten dann „Candy Mania“ los, ein Dutzend junger Damen aus der KG. Den Rest gaben „Die Rheinländer“ dem närrischen Publikum, da konnte man noch mal schunkeln und singen bis zum Abwinken. Erst in den frühen Morgenstunden fanden die letzten begeisterten Gäste den Weg nach Hause.

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