Schmidter Jecken beweisen wieder Ideenreichtum

Von: ale
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Friedlich vereint im Schmidter Straßenkarneval: Obelix und eine Schar römischer Soldaten tanzten gemeinsam auf der Straße. Prügel gab es für die Römer ausnahmsweise nicht. Foto: A. Lauscher
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In die „Zauberwelt von Oz“ entführte diese fantasievoll kostümierte Gruppe.
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Cowboys und Cowgirls im Countrylook reichten Kostproben von Feuerwasser.
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Die bunten Mainzelmännchen zauberten allerhand Leckeres aus ihren Taschen und beschenkten große und kleine Gäste.

Schmidt. Hunderte Jecken hatten sich am Samstag in Schmidt in der Ortsmitte eingefunden, um den Karnevalszug zu erleben. Es hat sich wohl in den Orten des Monschauer Landes herumgesprochen, dass hier immer eine bunte Show geboten wird – und dass kein Kind mit leerer Tüte nach Hause geht.

An einigen Plätzen und in Einfahrten hatte man für Getränke und Musik gesorgt, viele Zuschauer reservierten sich beizeiten einen Platz.

Junge und Alte gingen im Zug mit, Kinder und Opas, Märchengestalten, Zauberer, Hexen, Obelix und Mainzelmännchen, wieder einmal kannte der Ideenreichtum keine Grenzen. Auch die meisten Zuschauer kamen kostümiert zum Zug; da wusste man nicht, wo man zuerst hingucken sollte, um all die originellen Gestalten zu begrüßen.

Ihrem Wunschdenken freien Lauf gelassen hatten drei Karnevalisten aus Schmidt: Sie nannten sich „KG Walbig“ und hatten Prinz Ralf und Prinzessin Raffaela sowie das „Reifenmariechen“ mitgebracht. Die Schmidter hätten nichts dagegen, im nächsten Jahr mit einem Prinzenpaar zu feiern, sie jubelten den drei Narren kräftig zu. Aus dem Kindergarten „Rappelkiste“ waren Mäuse ausgebrochen, rundliche und schlanke, mit großen Ohren und niedlichen rotweißen Schleifen; in ihren Wägelchen war die Verpflegung untergebracht, außer Käse viel Süßes.

Lustige Vogelschar

„Wild Wild West goes to the Fifties” lautete das Motto einer munteren Gruppe, schöne Cowboys und –girls im Countrylook reichten Kostproben von Feuerwasser. Von weitem erkannte man die prächtigen Wagen der KG Schmedter Grieläächer, blaue und weiße Luftballons schmückten sie, und die Aktiven warfen jede Menge Kamelle.

Aus Harscheidt flatterten Raben durch die Straßen, lustig anzusehen war die Vogelschar mit ihren riesigen gelben Schnäbeln. Das kleinste Vögelchen saß in seinem Nest und wurde durch den Ort kutschiert. Die bunten Mainzelmännchen machten nicht nur Verbeugungen wie im Fernsehen, sie zauberten allerhand Leckeres aus ihren Taschen und beschenkten große und kleine Gäste.

In die „Zauberwelt von Oz“ entführte eine fantasievoll kostümierte Gruppe; sie hatten den seltsamen Blechmann, den feigen Löwen und etliche geheimnisvoll aussehende Zauberinnen dabei und boten manch einen Zaubertrunk an.

Aus dem Dschungel

Asterix und Obelix und eine Schar römischer Soldaten machten laute Musik und tanzten auf der Straße. Unter den Superhelden erkannte man Volleyballer und Sportler vom Club „Brösje“, Thor schlug mit dem Hammer (aus Schaumgummi) zu, und Batmänner steckten den Kindern Chips in die Tüten. „Minions“ waren aus Heimbach gekommen, praktisch gekleidet in Blau und Gelb, machten ihnen die Regentropfen nichts aus.

Nicht zu überhören war die „Easy-Company“, wilde Kerle und Tiere aus dem Dschungel ließen die Musik laut dröhnen und hatten ihren Spaß. Als der Regen stärker wurde, beeilten sich die Trommler und Pfeifer und der Musikverein, flotte Rhythmen zu spielen, damit man schnell am Schützenhof ankam, wo der Zug sich auflöste.

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