Schmidt und Vossenack beim Kreispokal Düren

Von: kk
Letzte Aktualisierung:
12653647.jpg
Nach der klaren Führung gegen Kurdistan Düren verlief die Pokalbegegnung für den Trainer der SG Vossenack-Hürtgen, Nils Degenhardt, nach dem Ausgleich zum 4:4 nicht mehr so sorglos. Foto: Kurt Kaiser

Nordeifel. Erwartungsgemäß überstand der TuS Schmidt nicht die erste Hauptrunde im Kreispokal des Fußballkreises Düren. Gegen den Landesligisten GFC Düren kassierte der Nordeifeler A-Ligist eine 1:5-Niederlage. Noch mehr Tore gab es wenige Kilometer weiter in der Pokalbegegnung der SG Vossenack-Hürtgen gegen Kurdistan Düren zu sehen.

Nach Verlängerung und Elfmeterschießen zog der A-Liga-Neuling aus der Rureifel mit einem 7:5-Erfolg in die zweite Hauptrunde ein. Dabei sah es beim Seitenwechsel nach einem Sieg der Gastgeber aus, die nach Toren von Julian Hallmanns, Maximilian Hallmanns und Mike Robertz 3:0 führten. Die Gäste erzielten zwar nach Wiederbeginn den Anschlusstreffer, jedoch stellte Niklas Krumpen in der 67. Minute mit dem 4:1 den alten Abstand wieder her.

Dann nahmen die Rureifeler, die ihr Auswechselkontingent erreicht hatten und nach einer Verletzung nur noch zu zehnt waren, sich eine Auszeit. Der B-Liga-Neuling nutzte die Schwächephase der Einheimischen und erzielte in der 85. Minute den Ausgleich zum 4:4. Da es in der Verlängerung keine weiteren Tore gab, musste der Sieger in der Elfmeterlotterie ermittelt werden. Die gewann die Spielgemeinschaft, dank ihres gut aufgelegten Ersatztorwart, mit 3:1.

In der zweiten Hauptrunde wartet am kommenden Mittwoch in der Auswärtspartie bei Bezirksligist Germania Lich Steinstraß ein anderes Kaliber auf die Rureifeler, die aber wissen, dass sie als klarer Außenseiter in den Jülicher Stadtteil reisen, dennoch sieht Degenhardt die Pokalbegegnung knapp zwei Wochen vor Meisterschaftsbeginn als willkommenen Test.

Trotz der 1:5-Niederlage gegen den GFC Düren war der Schmidter Trainer, Georg Bauer, mit dem Auftritt seiner Mannschaft gegen den Landesligisten zufrieden: „Sicherlich haben wir mehr Laufarbeit leisten müssen als unser klassenhöherer Gegner, aber die erste Halbzeit ging ganz klar an uns.“ Die Gäste gingen in der 4. Minute schon in Führung, die konnte Michael Offermann aber in der 25. Minute egalisieren.

In Halbzeit zwei zog sich der Schiedsrichter mit zweifelhaften Entscheidungen den Unmut des Schmidter Anhangs zu. Er verhängte drei Elfmeter gegen den TuS, von denen zumindest zwei fragwürdig waren. Die Dürener verschossen zwar zwei Strafstöße, nutzten aber weitere Standardsituationen um den Sieg klar zu machen. „Einen Unterschied von zwei Klassen habe ich nicht erkannt“, konnte der TuS Coach sich mit der deutlichen Niederlage nicht anfreunden.

Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert