Schießen: Harald Egerland triumphierte über den Rekordmeister

Von: Egl
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Strahlende Sieger bei den Monschauer Sportschützen (v. l.): Martin Goffart, Hermann Frank Weiß, Uwe Kappe, Georg Foerster, Harald Egerland und Peter Dick. Foto: C. Stollenwerk

Monschau. „Der alte und neue Vereinsmeister heißt Peter Dick“, so hieß es seit vielen Jahren bei der Schießsportgemeinschaft der Bürgerschützen Montjoie, doch diesmal musste sich der Rekordmeister geschlagen geben: Harald Egerland konnte die Meisterschaft zum zweiten Mal nach drei Jahren für sich verbuchen und durfte den Pokal mit nach Hause nehmen.

Mit der Jahressiegerehrung der vergangenen Spielzeit beginnen die Sportschützen die neue Schießsaison, seit drei Jahren gestaltet man gemeinsam die entsprechende Feier im Rahmen eines bayerischen Abends bei Weizenbier, Brezeln und Leberkäs und hat sich damit von einem reinen Verkünden der Schießergebnisse verabschiedet. Unter der Leitung von Schießleiter Peter Dick hatten es sich die Schützen mit ihren Familien im weiß-blau geschmückten Vereinsheim an der Flora gemütlich gemacht.

Dick begrüßte die amtierenden Majestäten, Bernd Maaßen und Lutz Schell sowie den Vereinspräsidenten Georg Kaulen, der sich vor allem darüber freute, „dass die Sportschützen Monschaus in jüngster Vergangenheit durch neue Teilnehmer wieder an Zuwachs gewonnen haben.“

Tatsächlich zeigt sich gerade in den letzten Monaten, dass das sportliche Schießen mit dem Kleinkaliber-Gewehr wieder auf größeres Interesse stößt. Stehend, liegend und kniend schießen die Monschauer Sportschützen auf ihrer Schießbahn über eine Distanz von 50 Metern. Die zehn besten Resultate der Meisterschaftsdurchgänge (stehend und liegend) gehen dabei in die Wertung ein.

Die oberste Schießklasse S gewann Harald Egerland mit 1898 Ringen vor Peter Dick (1882 Ringe) und Georg Foerster (1838 Ringe). Die folgende Schießklasse A wurde von Hermann Weiß mit 1845 Ringen vor Christoph Breuer (1760 Ringe) und Martin Goffart (1757 Ringe) erfolgreich abgeschlossen; Weiß steigt damit in die nächsthöhere Klasse S auf. Da er sich zum vergangenen Schießjahr deutlich gesteigert hatte, erhielt er auch die persönliche Steigerungstafel. Neu-Schütze Uwe Kappe schloss die Schießklasse B mit 1617 Ringen ab.

Bei den Bürgerschützen wird neben der Vereinsmeisterschaft noch eine weitere Meisterschaft, nach den Vorgaben des Rheinischen Schützenbundes, ausgeschossen. Hierbei findet nur ein einziger Durchgang statt, bei dem liegend 60 Schuss über eine bestimmte Zeit ins Schwarze müssen. Peter Dick gewann diese Disziplin souverän mit 570 Ringen vor Hermann Weiß (555 Ringe) und Martin Goffart (426 Ringe).

Auch die besten Trainingsergebnisse wurden mit einem Pokal belohnt. Den knappen Wettkampf entschied Hermann Weiß für sich. Er holte mit 486 Ringen den Sieg vor Georg Foerster (485 Ringe) und Harald Egerland (483 Ringe). Neben dem Dreistellungskampf (stehend, knieend, liegend), den Martin Goffart mit 353 Ringen gewann, wurden zum ersten Mal Leitungsnadeln in den Klassen Gold, Silber und Bronze vergeben. Hierfür mussten 30 Schuss in einer vorgegeben Zeit stehend geschossen werden. Diese Disziplin wurde von den Schützen gut angenommen, zwölf Mal konnte eine Nadel vergeben werden.

Schießleiter Dick konnte zu später Stunde auf einen gelungenen Abend und eine interessante Schießsaison zurückblicken. „Die Entwicklung der Schießsportgemeinschaft verspricht interessant zu werden“, prognostizierte er. Er blickt optimistisch auf das neue Schießjahr und visiert seinen dann 17. Meistertitel an.

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