Konzen - „Sauregurkenzeit“ beim Theaterverein Concordia Konzen

„Sauregurkenzeit“ beim Theaterverein Concordia Konzen

Von: aj
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„Sauregurkenzeit“ in der Eifel: Der Konzener Theaterverein begeisterte sein Publikum mit einer neuen Komödie. Zwei weitere Vorstellungen rund um das perfekte Chaos können am kommenden Wochenende noch einmal miterlebt werden. Foto: Aline Jansen

Konzen. Fünf Frauen, drei Männer, eine Bühne und das Chaos ist perfekt – jedenfalls beim Theaterverein Concordia Konzen. Der gab am vergangenen Wochenende unter der Regie von Marco Völl sein neues Stück „Sauregurkenzeit“ im Musik- und Kulturzentrum (MuK) zum Besten.

Ein idyllisch gelegener Landgasthof mit gelb tapezierten Zimmern, blauer Blumenbettwäsche und von seiner Leiterin (Gertrud Werker-Nießen) liebevoll eingerichtet: eigentlich genau der richtige Platz, um es sich gutgehen zu lassen. Das findet auch Christa (Birgit Gillessen), die den ersten Preis bei einem Kreuzworträtsel-Wettbewerb im Magazin „Gala“ gewonnen hat und in eben diesem Hotel zwei Wochen Urlaub machen darf.

Mit von der Partie ist Ehemann Werner (Dietmar Call), der die Unternehmungs- und Wanderlust seiner Frau aber ganz und gar nicht teilt, sondern eher auf die Hotelbar fokussiert ist. Kein Wunder also, dass Christa sich beschwert: „Das Letzte, was wir gemeinsam unternommen haben, war unsere Hochzeit“ und die liegt 25 Jahre zurück.

Auch die Geliebte ist da

Doch auch für Werner ist der Urlaub nicht einfach, denn seine nörgelnde Frau ist mit dem halben Hausstand unterwegs – Wäscheleine, Klobürste, Fritteuse und Fotos von Tante Erna werden aus dem Koffer ausgepackt. Außerdem gibt es da noch etwas, das viel interessanter für Werner ist als die öde Natur: die Verbindungstür zum Nachbarzimmer.

Doch als er durch das Schlüsselloch spät, stellt er entsetzt fest, dass dort Marion (Marina Hamel), seine Geliebte, residiert. Die hat sich in den Gasthof zurückgezogen, um über ihre Beziehung nachzudenken. Natürlich ahnt sie nicht, dass der Grund ihrer Probleme viel näher ist als sie vermutet.

Zu allem Überfluss ist der Hotelpage Fritz (Alexander Preiss) nicht gerade der Fleißigste und wünscht sich, lieber wieder arbeitslos zu sein als die schweren Koffer der Gäste zu schleppen. Er träumt ständig davon, am Strand in der Sonne zu liegen und so passiert ihm ein Fehler: Er vermietet Marions Zimmer noch einmal, und zwar an Hans (Patrick Werker) und Claudia (Jennifer Call), ein junges Paar, das ungestört Urlaub machen möchte.

Daraus wird allerdings nichts, denn darüber hinaus taucht auch noch Bettina Mannheim (Linda Huppertz), Reporterin der „Gala“, auf, um eine Reportage über das Gewinnerehepaar zu schreiben. Doch mit ihrem ewig gut gelaunten „Ja kuckuck sag ich“ raubt sie ihren Mitmenschen den letzten Nerv.

Die rund zweistündige Komödie in drei Akten stammt aus der Feder des niederländischen Autors Carl Slotboom. Sie ließ beim Eifeler Publikum kein Auge trocken, so viel wurde über meckernde Frauen, verzweifelte Männer, blaue Augen, Regenmäntel und Zahnbürsten gelacht.

Zweimal hat die Konzener Theatertruppe das Stück schon aufgeführt. Am kommenden Wochenende gibt es noch einmal zwei Vorstellungen (Samstag, 16. April, um 19.30 Uhr und Sonntag, 17. April um 18 Uhr).

Karten können unter www.theaterverein-konzen.de oder im Keiler-Store, Am Handwerkerzentrum 10a in Imgenbroich, zu den Geschäfts-Öffnungszeiten gekauft werden.

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