Sankt-Michael-Gymnasium enlässt 102 Abiturienten

Von: Corinna-Jasmin Kopsch
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102 Schülerinnen und Schüler haben in der Aukirche bei den Abschlussfeierlichkeiten ihr Abiturzeugnis entgegengenommen. Lehrer, Schulleitung, Eltern, Familien und geladene Gäste freuten sich sichtlich mit den jungen Erwachsenen bei der kurzweiligen Veranstaltung. Foto: Corinna-Jasmin Kopsch
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Schulleiter Dr. Bernd Gotzen überreicht dem Jahrgangsbesten, Sebastian Reuter (Notendurchschnitt 1,0) sein Abiturzeugnis.

Monschau. „Abilymp – Wenn Götter gehen“: Dieses Motto begleitete den diesjährigen Abschlussjahrgang des St.-Michael-Gymnasiums. 102 Schülerinnen und Schüler haben in der Aukirche bei den Abschlussfeierlichkeiten ihr Abiturzeugnis entgegengenommen.

Lehrer, Schulleitung, Eltern, Familien und geladene Gäste freuten sich sichtlich mit den jungen Erwachsenen bei der kurzweiligen Veranstaltung. Neben musikalischen Beiträgen einiger Schüler lauschten die Anwesenden den verschiedenen Reden. Karl-Heinz Hermanns, Bürgermeister der Gemeinde Simmerath, gab den Schülerinnen und Schülern in seiner Funktion als Vorsitzender des Schulverbandes Nordeifel mit auf den Weg, dass sie mit ihrem Abschluss den Fuß in eine ganz große Tür gesetzt hätten.

Nun liege es an ihnen, ob sie diese auch aufmachen. Er zeigte sich erfreut darüber, dass er an einigen mündlichen Prüfungen hatte teilnehmen können, und lobte die Lehrer dafür, wie sehr sie sich um ein gerechtes Beurteilungsergebnis bemüht haben. Er war sich sicher, dass die Schülerinnen und Schüler nicht nur gutes Wissen während ihrer Schulzeit vermittelt bekommen haben, sondern dass ihnen auch wichtige Werte mit auf den Weg gegeben worden seien.

Dr. Jürgen Strauß, Schulpflegschaftsvorsitzender des Sankt-Michael-Gymnasiums, hob hervor, dass der Abschluss das Verdienst der Schülerinnen und Schüler sei, und dass sie ihren Erfolg genießen sollten. Für den weiteren Lebensweg gab er ihnen mit, dass sie sich weiter entwickeln, kritisch bleiben und stets tolerant sein sollen: „Wir brauchen junge, engagierte, mündige Bürger.“ Er freute sich über die guten Ergebnisse des Jahrgangs.

Bei einer Erfolgsquote von 97 Prozent und einem Drittel der Schülerinnen und Schüler, die eine Note von besser als 2,0 erreicht haben, merke man, dass man sich als Eltern für die richtige Schule entschieden habe, an der die eigenen Kinder gut auf das Abitur vorbereitet würden.

Schulleiter Dr. Bernd Gotzen blickte in seiner teils ernsten, teils lustigen Rede auf ereignisreiche Jahre zurück. Ein wenig Wehmut war allgemein zu spüren, als er auf das Motto anspielte: „Wenn Götter gehen, dann weint der Himmel.“ Er deutete an, dass viele wohl demnächst die Eifel verlassen würden, um in Großstädten innerhalb Deutschlands, aber auch im Ausland zu studieren, leben und arbeiten.

Doch er hoffte auch darauf, dass einige später einmal in die Nordeifel zurückkehren werden, da sie eventuell feststellen würden, „dass auch hier ein attraktiver Ort ist, um dort zu leben.“ Er bedankte sich für „viele Erlebnisse, Herausforderungen und schönen Momente“, die diese Stufe der MGM-Familie bereitet habe.

Bevor er alle in Richtung Vereinshalle Kalterherberg entließ, wo am Abend zusammen gefeiert wurde, verabschiedete er sich von den Abiturienten mit den Worten: „Ich wünsche euch viel Freude im Leben. Macht’s gut!“

In der Vereinshalle wartete zunächst ein Sektempfang und dann ein großes Buffet für die Reifeprüflinge und ihre Familien und Freunde. Gut gestärkt machten die frisch gebackenen Abiturienten dann beim traditionellen Kommers die Nacht zum Tage.

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