Sanierung der Ortsdurchfahrt Konzen: Warten auf einen Plan

Von: P. St.
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Nicht nur beim derzeit tristen Novemberwetter macht die Ortsdurchfahrt Konzen einen stark sanierungsbedürftigen Eindruck. Foto: P. Stollenwerk

Monschau. Die Ortsdurchfahrt Konzen ist in einem bedauernswerten Zustand. Jetzt, wo die regenreiche Zeit beginnt, lässt sich besonders deutlich erkennen, dass der Fahrbahnbelag auf einer der am meisten genutzten Streckenabschnitte der Bundesstraße 258 im Stadtgebiet Monschau schon bessere Zeiten gesehen hat.

Zwischen 8000 und 10.000 Fahrzeuge, darunter zahlreiche Lkw, fahren Tag für Tag durch die schnurgerade Ortsdurchfahrt. Überall bilden sich Pfützen, im Asphalt reihen sich die notdürftig geflickten Schlaglöcher aneinander.

Die zahlreichen Verkehrsinseln werden nur noch notdürftig gepflegt und die Bepflanzung auf den Fahrbahnverschwenkungen hat mit Ortsverschönerung nichts mehr zu tun. Insgesamt bietet die knapp zwei Kilometer lange Ortsdurchfahrt Konzen, die man durchaus als „Tor zur Stadt Monschau“ betrachten kann, einen stark vernachlässigten Eindruck.

Diesen Eindruck teilt auch die Stadt Monschau, wo man sich seit zwei Jahren darum bemüht, dass der Landesbetrieb Straßenbau eine Komplettplanung für die Ortsdurchfahrt Konzen, einschließlich Nebenanlagen und Inseln, auf den Tisch legt.

Während die Baustelle Burgring optimal laufe, „sind wir in Konzen noch keinen Schritt weiter“, mahnte jetzt Bürgermeisterin Margareta Ritter bei einem Arbeitsbesuch des Bundestagsabgeordneten Helmut Brandt und des Landtagsabgeordneten Axel Wirtz (beide CDU) an. Besonders ärgerlich sei, dass vom Bund bereitgestellte Mittel für den Straßenausbau vom Land NRW nicht abgerufen würden. Seitens der Stadt Monschau seien bereits vor geraumer Zeit Planungsleistungen zugesagt worden.

„Dies ist ein weiterer Beleg dafür, dass bei der Landesregierung der ländliche Bereich zu kurz kommt“, schimpfte Axel Wirtz. Auch für Helmut Brandt ist es „völlig unverständlich“, dass das Land vor einer dringend notwendigen Verbesserung der Infrastruktur „die Augen verschließt“. Es bestehe die Gefahr, „dass NRW den Anschluss verliert“.

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