Saisonstart für die A-Junioren des SV Rott

Von: Kurt Kaiser
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Der Rotter Trainer Michael Vonderbank (hinten rechts) und Co-Trainer Peter Peikert (hinten links) streben mit ihrem üppig besetzten Kader den direkten Ligaerhalt in der Mittelrheinliga an.

Rott. Seit Ende Juli bereiten die A-Junioren des SV Rott sich auf die Saison 2013/14 in der Mittelrheinliga vor, in die sie am kommenden Samstag, 14. September, mit der Begegnung gegen den Vizemeister der vergangenen Spielzeit, Viktoria Köln, starten.

Seit Beginn der Vorbereitungszeit wartet auf Trainer Michael Vonderbank, seine Co-Trainer Peter Peikert und Gert Klein sowie Torwarttrainer Michael Kreitz eine Menge Arbeit, denn vom Kader der vergangenen Saison blieben nur neun Spieler übrig. Da unter der Rubrik Neuzugänge 18 Namen auftauchen, wartet auf das Trainerteam eine Herkulesaufgabe, denn innerhalb von sechs Wochen muss eine neue Mannschaft zusammen gebastelt werden. „Mit so vielen neuen Spielern hatte ich mehr Schwierigkeiten erwartet, aber bisher bin ich sehr zufrieden. Es macht Spaß, mit dem Kader zu arbeiten“, hat der Trainer kurz vor Saisonbeginn das Personalpuzzle größtenteils zusammengesetzt.

Drei kämpfen um die „Eins“

Da die Rotter in dieser Saison keine B-Junioren haben und es sein kann, dass man zum Klassenerhalt im nächsten Frühjahr in die Relegation muss, haben sie sich für den Mammut-Kader von 27 Spielern entschieden.

Markus Schäfer (vorher Roda JC Kerkrade) und Nils von Hoegen (Alemannia Mariadorf) streiten mit Fabian Alberts um die neue Nummer eins. Taofeek Idowu, Lukas Jaquet und Olaife Orolade spielten bisher für Germania Dürwiß, sie sollen zukünftig in der Defensive der Rotter spielen. Für den hinteren Bereich sind auch Sammy Nordt (Borussia Mönchengladbach), Bryan Roth (Alemannia Aachen) Nico Marx (FC Roetgen) und Philipp Marx (Alemannia Mariadorf) vorgesehen. Da aus der vergangenen Saison mit Julius Dahmen, Jerome Gillessen, Daniel José Zola und Abdulkader Ramadan noch vier Abwehrspieler zur Verfügung standen, ist ein gesunder Konkurrenzkampf zu erwarten.

Gerangel um die Stammplätze

Im Offensivbereich ist das Gerangel um die Stammplätze noch größer, denn neben Kazeem Babatunde, Nico Winkhold, Paul Schneiders und Astrit Caqiki verpflichteten die Rot-Weißen noch neun Neuzugänge. Samy Adamou und David Peters spielten bisher für Roda JC Kerkrade. Von Hertha Walheim wechselten Jannis Altmann, Christian Hesse, Luca Kiesbye und Jannis Geulen in die Nordeifel. Paskal Reddig und Jeffrey Simmler zog es vom Aachener Tivoli an den Rotter Tiergarten. Stefan Savic wechselte von Germania Dürwiß nach Rott.

Nach den ersten Testspielen konnten auch schon die erwarteten Abstimmungsprobleme abgestellt werden. Mit dem Spiel gegen die U19 des CSV Düren, das die Rotter 6:4 gewannen, starteten sie die Kennenlernphase. Im dreitägigen Trainingslager in Hinsbeck am Niederrhein stand auch ein Spiel gegen Rhenania Hinsbeck auf dem Programm. Gegen den A-Ligisten gewannen die Rotter mühelos 6:1. Total überfordert war die U19 von Viktoria Arnoldsweiler, die sich gegen die Rotter Youngster eine 1:18 Niederlage einhandelte. Wenige Tage später erging es dem Bezirksligateam von Jugendsport Wenau bei der 2:10-Niederlage auch nicht wesentlich besser.

Erster richtiger Prüfstein war der Niederrheinligist Sportfreunde Baumberg, den die Rot-Weißen nach Toren von Bryan Roth und Paskal Reddig aber auch mit 2:1 besiegten. „Das war vor allen Dingen in der ersten Halbzeit schon eine überzeugende Vorstellung“, lieferte die Mannschaft nach Einschätzung ihres Trainers im ersten Härtetest schon eine passable Vorstellung ab.

Gegen die Erste des Bezirksligisten BC Kohlscheid gab es am vergangenen Donnerstag die einzige Niederlage (0:4) in der Vorbereitungszeit. „Das war schon eine richtige Aufgabe. In der ersten Halbzeit haben wir super verteidigt; wenn wir so im ersten Meisterschaftsspiel gegen Viktoria Köln auftreten, bin ich zufrieden“, war der Trainer von der ersten Halbzeit angetan, in der man gegen den Bezirksligisten ein 0:0 hielt.

Trotz der guten Ergebnisse in den Vorbereitungsspielen und der gut besuchten und intensiven Trainingseinheiten erwartet Michal Vonderbank eine ganz schwere Saison, in der für ihn nur der Klassenerhalt zählt. Um den aber ganz sicher zu erreichen, ist ein Tabellenplatz unter den ersten Fünf schon erforderlich. „Den Klassenerhalt zu schaffen, wird für den kleinen SV Rott schon schwer genug, denn ich glaube, dass die Mittelrheinliga noch stärker geworden ist“.

Namhafte Favoriten

Zum Favoritenkreis zählen für den Coach die A-Junioren Mannschaften der Regionalligisten Fortuna Köln, Viktoria Köln und Alemannia Aachen. Mit dem Auftaktprogramm kann der Rotter Trainer sich nicht anfreunden, denn an den ersten fünf Spieltagen müssen die Rotter schon gegen diese drei Ligafavoriten ran. Nach der Auftaktpartie am Samstag (Anstoß 16.15 Uhr) gegen Viktoria Köln stellt sich am vierten Spieltag Fortuna Köln in Rott vor. Ein Woche später haben die Rot-Weißen bei Alemannia Aachen Termin. „Das ist in den ersten Wochen schon ein Hammerprogramm“.

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