RV Kesternich sattelt auf

Von: ale
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Groß war die Freude, als sich Sarah Aretz vom gastgebenden Verein in der A-Dressur gegen 31 Teilnehmer durchsetzen konnte und den Sieg errang. Foto: Anneliese Lauscher

Kesternich. Zweifellos sind die meisten Zuschauer beim Dressurturnier des Reitervereins Kesternich vom Fach gewesen. Es ist schon ein spezieller Genuss, den Reitern und Pferden zuzuschauen, wie sie in Harmonie eine Prüfung durchlaufen.

Beeindruckt war auch Bernd Goffart, der stellvertretende Bürgermeister der Gemeinde Simmerath, der bei dem Tunier am Sonntag eine Weile zuschaute. „Es ist sehr interessant, zu sehen, welche Leistungen Reiter und Pferde vollbringen“, sagte er, „ich beglückwünsche Sie zu dieser tollen Veranstaltung.“

Wie immer präsentierte sich die Anlage nach dem Frühjahrsputz blitzblank. Geputzte Scheiben in der Halle, ein gut vorbereiteter Boden – das wirkte einladend.

Die Teilnehmer nahmen zum Teil eine weite Anreise auf sich, sie kamen aus den Kreisen Aachen und Düren, aber auch aus dem Selfkantgebiet und vom Niederrhein. „Wir bieten für viele optimale Startmöglichkeiten zu Beginn der Saison“, sagte der erste Vorsitzende, Peter Fischer, und fügte gleich noch ein Kompliment an sein Helferteam hinzu: „Ich muss unseren Helfern ein hohes Lob aussprechen: Zwei Tage mit je circa zehn Stunden Prüfungsprogramm liefen reibungslos und harmonisch ab. Und doch würde es bei aller Hilfsbereitschaft nicht ohne Sponsoren gehen, wir sind sehr dankbar, dass es Freunde des Reitsports gibt, die uns unterstützen.“

Glänzender Auftritt

Einen glänzenden Auftritt hatten die Reiterinnen aus der Eifel bei der paarweise gerittenen A-Dressur: Hier siegte Sarah Aretz vom Reiterverein Kesternich auf Fleur de Sologne mit einer Wertnote von 8,0.

Die junge Frau ritt von Kind an in Kesternich, man sah sie schon auf Ponys beim Reiterwettbewerb. Jetzt ist sie Pferdewirtin – offensichtlich wurde sie von ihrer Mutter, Claudia Aretz, angesteckt mit der Liebe zu den Pferden.

Den dritten Platz konnte Lisanne Laudenberg vom RV St. Georg Mützenich mit Venia erreichen – mit der Wertnote 7,2.

Vor ihr belegte Tanja Geiser vom RV Laurensberg auf Limoncelli mit der Wertnote 7,4 den zweiten Platz.

Auch in den L-Dressuren platzierten sich Reiterinnen aus der Region: Ann-Sophie Huppertz vom RV St. Georg Mützenich wurde mit ihrem Pferd Moonlight of Capri Achte in der Trensen-L. Ihre Vereinskameradin Ricarda Mombach erreichte in der Kandaren-L den vierten Platz auf Top Durella, hier wurde Sarina Küpper vom RuFV Eicherscheid mit Elavita Achte.

In der Dressurprüfung der Klasse S, Aufgabe S1, die den Abschluss des Turniers bildete, gingen insgesamt 28 Teilnehmer an den Start. Am besten zeigte sich in diesem Wettbewerb Akanthus – seine Reiterin, Ursula Kufner vom RFV Hof Rossheide, strahlte vor Glück.

Zweite wurde Natascha Hülsey vom RSG Mottenkaul auf Rotwelsch und den dritten Platz belegte Paulina Krafft vom RV Würselen-Broichweiden auf „Der kleine Muck“.

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