Rurseefest verspricht einige Neuerungen

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Vor einem Jahr hat Sander Lutterbach (2.v.l.) den Posten des Geschäftsführers des Orts- und Verkehrsvereins übernommen. Ortsvorsteher Heiner Jansen (3.v.r.), lobte die hervorragende Arbeit seines Nachfolgers. Foto: Sarah Schmidt

Rurberg. Jährlich pilgern zehntausende Besucher zum Rurseefest, um das feurige Himmelsspektakel mitzuerleben. „Und das, ohne viel Werbung zu machen”, freute sich Sander Lutterbach, Geschäftsführer des Orts- und Verkehrsvereins Rurberg-Woffelsbach.

Das Volksfest, das im vergangenen Jahr 35 000 Besucher anlockte, sei glücklicherweise ein Selbstläufer, stellte Lutterbach in der Jahreshauptversammlung im Paulushof zufrieden fest.

Trotzdem kein Grund für den Verein, das Rurseefest nicht noch attraktiver zu gestalten. Denn: „Es fehlt etwas Besonderes”, sagte Lutterbach. Sowohl in Woffelsbach als auch in Rurberg hätten deshalb Arbeitsgruppen getagt, um über Gestaltungsneuerungen nachzudenken. „Wir wollen zum Grundgedanken des Rurseefestes zurück und zeigen, was die Region bietet”, informierte der Geschäftsführer.

Produkte aus der Eifel

Dazu solle verstärkt die regionale Gastronomie und die ortsnahen Gewerbetreibende mit einbezogen werden. Dadurch könne sich das zu einseitig ausgerichtete Marktangebot deutlich verbessern, betonte Lutterbach. Zukünftig findet deshalb in Rurberg ein „Kulinarischer Schlemmermarkt” statt. Die angebotenen Köstlichkeiten sollen Produkte der Eifel sein. Im Nachbarort Woffelsbach geht es hingegen heiß zu, wo der Markt zukünftig unter dem Thema Feuer stehen wird. „Hier soll alles angeboten werden, was mit Feuer zu tun hat”, erklärte der Geschäftsführer.

Eröffnet wird das Rurseefest am Donnerstag, 16. Juli, um 19 Uhr im Antoniushof. Neu ist, dass der kulinarische Schlemmermarkt bereits freitags hungrige Gäste erwarten und auf der Bühne am Antoniushof Livemusik geboten wird. Wie bisher öffnen samstags die Märkte in beiden Orten. Reichlich Livemusik steht in Rurberg auf dem Programm und in Woffelsbach wird es wieder das Drachenbootrennen geben.

Die neuen Ideen kamen bei den Mitgliedern gut an. Einige fragten sich nur, warum sich die Rurseeschifffahrt nicht finanziell beteilige . Den gut gemeinten Vorschlag musste Lutterbach gleich entkräften. Denn bisherige Gespräche mit den Besitzern der Schifffahrt seien ergebnislos verlaufen. „Wir haben jahrelang versucht zu verhandeln, doch das ist zwecklos”, sagte Ortsvorsteher Heiner Jansen. Deswegen allerdings einen Konfrontationskurs einzuschlagen, bringe überhaupt nichts.

Das sah auch Simmeraths Beigeordneter Karl-Heinz Hermanns nicht anders. Die Gemeinde sei froh, dass die Schiffe auf dem Rursee unterwegs seien. „Die müssen auch zusehen, dass sie über die Runden kommen”, appellierte Hermanns. Er versprach, dass die Gemeinde das „bedeutendste touristische Event der gesamten Region” unterstützen werde.
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