Rursee wird im Herbst fünf Meter abgesenkt

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Blick auf den Rursee mit einmo
Wegen der noch laufenden Sanierungsarbeiten am Kraftwerk in Schwammenauel wurde bis Ende August kein Wasser aus der Rurtalsperre an die Rur abgegeben. Der Fluss wurde einzig aus der Urfttalsperre gespeist.

Nordeifel. Wegen der noch laufenden Sanierungsarbeiten am Kraftwerk in Schwammenauel wurde bis Ende August kein Wasser aus der Rurtalsperre an die Rur abgegeben. Der Fluss wurde einzig aus der Urfttalsperre gespeist.

Diese hat jedoch dadurch inzwischen einen so niedrigen Wasserstand erreicht, dass sie nicht weiter abgesenkt werden kann. Deshalb wird seitdem Freiwasser direkt über die Grundablässe der Rurtalsperre in das Staubecken Heimbach und damit in die Rur abgegeben.

Diese Wasserabgabe wurde am Freitag auf 11 Kubikmeter pro Sekunde und wird voraussichtlich in einer Woche auf maximal 17 cbm/s erhöht. Durch den größeren Wasserabfluss soll bis Anfang Oktober der Wasserpegel der Talsperre gezielt um ca. 5 Meter auf ca. 271 m NN abgesenkt werden.

Dies wird erforderlich, um Böschungsarbeiten im Herbst zu ermöglichen. Dabei handelt es sich vor allen Dingen um Trassierungsarbeiten im Bereich der Woffelsbacher Bucht. Nach Fertigstellung wird es Besuchern somit ermöglicht, auch bei niedrigerem Wasserstand nahe an das Wasser zu kommen. Diese Arbeiten der Gemeinde Simmerath sind Bestandteil des Konzeptes „Neue Mitte Woffelsbach”.
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