Rursee-Marathon: Markus Mey siegt beim Ultralauf

Von: ale
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Immer am Ufer entlang: Auch beim 20. Rursee-Marathon wurden die Teilnehmer für ihre Anstrengung, wie hier am Obersee bei Rurberg, mit einem landschaftlich attraktiven Panorama mehr als entschädigt. Foto: P. Stollenwerk
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Start frei für den 20. Rursee-Marathon: Der spätere Sieger Andreas Probst (Nummer 80) sicherte sich in Einruhr gleich zu Beginn seine Führungsposition. Foto: Anneliese Lauscher
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Zufriedener Sieger: Markus Mey heißt der Sieger des ersten Ultralaufs am Rursee.
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Als erste Frau überquerte Gaby Andres in Einruhr die Ziellinie des Ultralaufs.

Einruhr. Der 20. Rursee-Marathon bescherte dem Veranstalter neue Rekorde, den Sportlern ein Top- Laufereignis in toller Atmosphäre und den Zuschauern eine sehenswerte Veranstaltung. An beiden Tagen waren insgesamt rund 1500 Läufer unterwegs.

Es war recht kalt, jedoch fanden die meisten Läufer das Wetter richtig gut zum Laufen, denn es regnete nicht. Gelassen meisterte das Helferteam den Massenandrang am Sonntagmorgen.

„Wir wollten etwas Besonderes anbieten zum Jubiläum“, berichten Karin Birkhoff und Bernhard Pauls vom Rursee-Marathon. Zum Jubiläum war ein Ultralauf über 52 Kilometer im Angebot. Dafür hatten sich besonders die Brüder Alfred und Gerd Hüpgen starkgemacht. Es war nicht ganz einfach, die Genehmigungen zum Durchqueren des Nationalparkgebietes zu erhalten, aber mit Beharrlichkeit und Charme erreichten die beiden schließlich die Erlaubnis. So führte die Strecke des Ultralaufes von Einruhr direkt hoch in Richtung Wollseifen und Vogelsang, dann hinunter zur Victor-Neels-Brücke und am Urftsee entlang, wo sie ab der Staumauer auf die bekannte Marathonstrecke traf.

Der Zuspruch von auf Anhieb 150 Ultraläufern gab dem Veranstalter recht: Das wollte man erleben. „Wir haben den Verpflegungsteams und den Läufern die dringende Bitte ans Herz gelegt, nichts einfach wegzuwerfen“, berichtete Karin Birkhoff. „Wir hoffen, dass sich jeder daran hält und wir im nächsten Jahr unsere Laufveranstaltung wieder so attraktiv anbieten können.“

„Einmal hier gewinnen“

Mit Spannung erwarteten alle den Sieger des Ultralaufs: Es siegte Markus Mey vom Sportteam Peters; er kam nach 3:46.49 Stunden unter dem Jubel der Zuschauer ins Ziel. Es war sein erster Ultralauf. „Ich wollte einmal hier gewinnen“, sagte er, „ich stand hier schon öfters auf dem Treppchen. Dies ist mein Wohnzimmer, ich kannte die Strecke, und die Höhenmeter überraschten mich nicht.“

Als erste Frau des Ultralaufs kam Gaby Andres vom Skikeller Kaulard & Schroiff ins Ziel. Auch für sie war diese lange Distanz eine Premiere. „Ich wollte es mal ausprobieren. Ich bin den Lauf sehr langsam angegangen“, japste sie fröhlich. Sie hatte bei Kilometer 27 die Führung der Frauen übernommen. Ihre Siegerzeit betrug 4:15.43.

Der Sieger des Marathon-Laufs kam ebenfalls vom Skikeller Kaulard & Schroiff: Andreas Probst ließ sich für seine grandiose Leistung, nach 2:40.45 Stunden beendete er das anspruchsvolle Rennen, feiern. Erst 17 Minuten später kam der Zweite ins Ziel.

Auf der 16,5-km-Strecke war es wiederum eine Läuferin vom Skikeller, die einen neuen Rekord aufstellte: Kristina Ziemons überquerte nach 1:05.05 Stunden die Ziellinie und unterbot damit ihren Streckenrekord aus dem Jahr 2012 um fast eine Minute. „Das hätte heute nicht besser laufen können“, resümierte Teamleiter Erich Kaulard vergnügt. Sieger auf dieser Strecke wurde bei den Männern Peter Verschoren vom Roba Restistance Team in 0:58.10. (Weiterer Bericht folgt.)

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