Rursee-Marathon: Auftakt mit Zweirädern, Walking und Kinderläufen

Von: ho
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So sehen Sieger aus: Die „Zukunfts-Marathonis“ in der Altersklasse U8 präsentierten sich stolz nach ihrem 600-Meter-Lauf mit Urkunden und Plaketten auf Bühne und Siegerpodest. Foto: Karl-Heinz Hoffmann

Einruhr. Das Warmup für den Rursee-Marathon findet traditionell am Samstag statt, wobei hierbei die Mountainbiker mehr oder weniger ihre Saison ausklingen lassen. 121 Fahrer hatten sich dazu am Samstagmittag mit ihren Bikes bei frischen Temperaturen zur Eifelhöhen-Mountainbiker-Fahrt ab Einruhr auf den Weg gemacht.

Das beachtliche Fahrerfeld konnte zwischen zwei Strecken wählen: 42 Kilometer (850 Höhenmeter) und 35 Kilometer (600 Höhenmeter). Thomas Schütt hatte vor dem Start dem Fahrerfeld kurz die Streckenführung der geführten Tour erläutert. Von Einruhr fuhr man die ersten 18 Kilometer zusammen über Dedenborn, Huppenbroich, Eicherscheid und Hammer. Dort befand sich auch ein Verpflegungsstand.

Die 35-Kilometer-Route führte dann von Hammer nach Einruhr zurück, während die Fahrer der großen Tour vor der Rückkehr zum Ziel sich noch nach Widdau, Höfen und Hirschrott aufmachten. 12 Guides begleiteten das Fahrerfeld auf den markierten Strecken und wie Thomas Schütt vor dem Start darauf hinwies, war für den Fall der Fälle auch ein „Besenwagen“ im Einsatz. Für die längere Strecke hatte man eine Fahrzeit von gut dreieinhalb Stunden avisiert.

Am Marathon-Samstag gab es aber auch noch mehr Programm. Den Auftakt machten kurz vor Mittag die Wanderer mit einer Ranger-Tour, bei der man per pedes die Schönheiten des Nationalparks rund um Einruhr erleben konnte. Dieses Vergnügen hatten sicher auch die Nordic-Walker auf ihrer über 16 Kilometer langen Strecke. Über 50 Teilnehmer aus Deutschland, Belgien und den Niederlanden waren hier dabei.

120 Starter über fünf Kilometer

120 Teilnehmer waren am Nachmittag zum 5-Kilometer-Lauf an den Start gegangen. Unter ihnen auch der Mann mit der Sammelbüchse, Peter Borsdorff, der sich im Ranking ehrenwert nach 40:07 Minuten mit dem letzten Platz begnügte. Hinter dem Sieger Bruno Ingenillem (25:23) aus Kreuzweingarten, reihten sich ganz knapp dahinter Noah Kreitz (25:25), Max Schreiber (25:25) und Sebastian Ungermann (25:43) vom TV Konzen ein. Regina Poschen vom SC Komet Steckenborn (26:25) war die bestplatzierte weibliche Läuferin aus der Eifel.

Beim Kinderlauf (U8) über 600 Meter waren leider nur 14 Kinder am Start. Das tat deren Freude an diesem Event aber keinen Abbruch. Lauf-Moderator Uwe Zisowsky bekam die künftigen Marathonis mit ihrer überschäumenden Energie nach dem Zieleinlauf überhaupt nicht gebremst. Letztlich zählte hier nicht der Sieg, sondern die Teilnahme. Das galt auch für die gleichfalls 14 Teilnehmer beim Kinderlauf (U12) über zwei Kilometer. Paul Ackermann (8:21) siegte hier vor Flora Reimbold (8:27) sowie Maren Mertens (TV Konzen), Bruno Röcken, Yago Röcken (beide LG Mützenich) und Kelda Ruttmann von der Hansa Simmerath.

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