„Rursee in Flammen“ mit ganz besonderem Feuerwerk

Von: P. St.
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Das Rurseefest setzt den Rursee in Szene: Das weit über die Region hinaus beliebte Fest findet vom 21. bis 24. Juli statt. Foto: P. Stollenwerk
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Das Höhenfeuerwerk über dem Rursee bietet traditionell den Höhepunkt des Rurseefestes. Für das Feuerwerk haben sich Veranstalter einige Spezialeffekte bestellt, die aber nicht verraten werden. Foto: P. Stollenwerk
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Das Rurseefest 2016 im Blick: Sponsoren und Organisatoren haben wieder effektiv kooperiert.
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Rurberg. Das größte Volksfest der Region wirft seine Schatten voraus. Das 51. Rurseefest in Rurberg steigt am 23. Juli. Eingebettet ist der Tag in ein insgesamt viertägiges Rahmenprogramm. „Rursee in Flammen“ findet vom 21. bis 24. Juli statt und soll wieder Tausende Menschen nach Rurberg locken, nachdem im vergangenen Jahr der Regen einen kräftigen Strich durch die Rechnung machte.

Vom ersten großen Fest am Rursee, das 1965 gefeiert wurde, bis zum heutigen großen Sommerevent haben drei Generationen den Grundgedanken fortgetragen, den Menschen der Region zu zeigen, wie schön es in der Eifel ist.

Auch wenn das Gerüst des Festes unverändert ist, versuchen die Veranstalter vom Orts- und Verkehrsverein Rurberg-Woffelsbach stets neue Akzente zu setzen. Diesmal soll es das Höhenfeuerwerk sein, das neu inszeniert werden soll. „Es wird etwas fürs Auge geboten und nicht nur für die Höhe“, verrät Marketing-Berater Lars Harmens jedoch noch keine konkreten Details.

Mit dem Rursee-Bürger-Abend wird in das große Fest, das sich vom 21. bis 24. Juli erstreckt, hineingefeiert. Die erste Auflage des Bürger-Abends kam im vergangenen Jahr sehr gut an: Es gab tolle Musik und viel Gesprächsstoff.

Die Bürger, die rund um den Rursee zu Hause sind, und die vielen Helfer, die das Fest stemmen, trafen sich ganz entspannt und stimmten sich auf das Fest ein. Um 19.30 Uhr wird an der Bühne am Badesee das Fest offiziell eröffnet. Neben vielen unterhaltsamen Einzelauftritten spielt in altbewährter Manier die Show- und Swingband „Melano“ aus Steckenborn auf

Vier Bands heizen ein

Am Freitag, 22. Juli, gibt es die volle Dröhnung: Die fünfte Auflage von „Rursee-Rock“ auf der Bühne am Badesee steht an. Fünf Stunden Livemusik der rockigen Art sind angesagt. Vier Bands werden den jungen und jung gebliebenen Zuhörern einheizen, das Programm beginnt um 19 Uhr. „Der fünfte Rursee-Rock ist ja eigentlich ein kleines Jubiläum“, meint Niklas Hilger, der für die Einladung der Bands und die Zusammenstellung des Programms verantwortlich ist.

Als Erste legen um 19 Uhr „MoFo & The Sexy Humans“ aus Aachen los. Dann folgt „Manni“, eine Einmann-Band, bestehend aus Samuel Dickmeis. „Geist“ spielen im Anschluss alternativen Rock, ehe „Monoshoque“ den Abschluss macht. Deren Musikrichtung nennt sich „Alternativ/Elektro/Donnerwetter“. Für vier Euro darf der rockige Abend genossen werden. Außerdem öffnen am Freitagabend bereits einige Marktaussteller ihre Stände in Rurberg am Seeufer.

Am Samstag, 23. Juli, findet der Höhepunkt des Festes statt. Gegen 23 Uhr steht der Rursee sprichwörtlich in Flammen, wenn das große Feuerwerk über dem Rursee gezündet wird. Morgens kann man schon ab 11 Uhr über das Festgelände bummeln, den Markt mit seinen über 100 Ständen besuchen und das bunte Unterhaltungsangebot auf sich wirken lassen. Livemusik ertönt zudem von mehreren Bühnen.

Premiere hat zudem die „Gourmet-Tour“. Es stehen drei verschiedene Touren im Angebot, bei denen man drei Menü-Gänge bei drei Gastronomen in Rurberg genießen kann. Auch neu im Programm ist ein Dampfboot. Das mit Wasserdampf betriebene Boot verkehrt am Samstag und Sonntag und kann vier bis sechs Personen transportieren.

Für die Gourmet-Tour bestellt man im Voraus einen Gutschein; dieser berechtigt zu einer „Premium-Schlemmertour“, die man zu Fuß absolviert und dabei den Ort Rurberg noch besser kennenlernt. Erhältlich sind die Gutscheine bei der Rursee-Touristik (Telefon 02473/93770).

Bei der „Crazy Boats Parade“ werden verrückte Kapitäne auf verrückten Booten gesucht. Beteiligen können sich alle, die ein Wasserfahrzeug haben und gute Laune und Fantasie mitbringen. Jeder Bootstyp ist zugelassen, auch Eigenkonstruktionen werden gerne gesehen. Eine Jury beobachtet die Vorbeifahrt, den Platzierten winken stattliche Geldprämien. So erhält der Erste 600 Euro, der Zweite 400 Euro, der Dritte 300 Euro; für den Vierten gibt es 200 Euro und für den Fünften 100 Euro. Die Plätze sechs bis zehn werden mit Sachpreisen belohnt. „Wir freuen uns sehr darauf, dass unser Fest durch die Crazy-Boats-Parade noch bunter und attraktiver wird“, sagt Sander Lutterbach, bei dem die Fäden der Organisation zusammenlaufen.

Das Anmeldeformular findet man auf der http://rursee-in-flammen.de. Bis zum 30. Juni ist die Anmeldung kostenlos, danach wird eine Nachmeldegebühr von 25 Euro erhoben. Am 23. Juli beginnt die Veranstaltung um 17 Uhr mit der ersten Parade.

Am Samstag, 23. Juli, und Sonntag, 24. Juli, wird den kleinen Gästen im Kinderparadies viel Kurzweil geboten: Auf mehreren Hüpfburgen können sie sich austoben, eine acht Meter hohe Großrutsche wartet auf bewegungsfreudige Kinder. Beim Zirkus für Kinder zum Mitmachen schlagen Kinderherzen ebenfalls höher. Für Kinder zwischen vier und zwölf Jahren wird der Mit-Mach-Zirkus eine Herausforderung sein. Das Kinderparadies, das sich auf der Festwiese „Im Sief“ befindet, öffnet um 11 Uhr.

Stand-Up-Paddling heißt die faszinierende Sportart, die man während des Festes „Rursee in Flammen“ ausprobieren kann. Am Samstag, 23. Juli, bietet Christina Bauer um 14 Uhr allen Interessierten, Neugierigen und Mutigen die Möglichkeit zum „offenen Training“. Der Wettbewerb selbst findet dann am Sonntag, 24. Juli, statt. Jeweils drei Teilnehmer werden ein Team bilden und sich den Ball durchs Wasser zuspielen, um ihn ins Tor zu befördern!

Auch in diesem Jahr werden die beliebten Helikopter-Rundflüge angeboten. Am Samstag, 23. Juli, zwischen 10 und 19 Uhr kann man sich dieses einzigartige Erlebnis gönnen. Die Kosten für den Rundflug betragen 43 Euro; Tickets gibt es in den Geschäftsstellen der Sparkasse Aachen und bei der Rursee-Touristik in Rurberg und Einruhr.

Am Sonntag, 24. Juli, wird das Rurseefest mit dem Jägertag für Jung und Alt abgerundet. Wenn um 11 Uhr das bunte Markttreiben wieder losgeht, wird auch der Jägertag auf der Festwiese „Im Sief“ eröffnet. Hierfür haben die Jäger der Hegeringe Simmerath, Roetgen und Monschau (die zur Kreisjägerschaft Aachen gehören) ein ansprechendes Programm zusammengestellt. Sie möchten an diesem Tag über Tiere und Natur informieren, dafür gibt es Aktionen zum Staunen und Mitmachen; Kinder und Erwachsene sind eingeladen, den Wald und seine Tiere auf diese Weise besser kennenzulernen.

Richtig aufregend soll auch wieder die Flugshow der Hellenthaler Greifvogelstation werden.

Ausschließlich ehrenamtlich tätige Helfer sorgen für das Programm, die Organisation, die Sicherheit, die Koordination und den Ordnungsdienst. Rund 260 Personen sind dabei im Einsatz. „Fast jede Rurberger Familie ist in die Organisation eingebunden“, sagt Geschäftsführer Sander Lutterbach.

Bereits seit zehn Monaten ist auch wieder das zwölfköpfige Organisations-Team tätig. Jedoch ist bei allem Einsatz nie sichergestellt, dass dieser ganze Aufwand auch genügend Einnahmen erbringt. Die Kosten für das Sicherheitskonzept steigen stetig. Die Einnahmen bei „Rursee in Flammen“ kommen aus den Standgebühren der Markthändler und den Eintrittsgeldern. Am Samstag werden zwei Euro von den Besuchern erhoben; Kinder bis zwölf Jahre haben freien Eintritt. Zur finanziellen Absicherung des Festes kann man seit Jahren auch auf verlässliche Sponsoren zählen.

Nicht zuletzt hat das Fest auch große touristische Anziehungskraft. „Während des Festes ist am Rursee kein freies Zimmer zu bekommen“, sagt Cornelia Freuen von der Rursee-Touristik. „Mit diesem Fest kann sich die Region schmücken. Es ist ist ein echter Selbstläufer geworden.“

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