Rurberg - Rurberger Traditionsgemeinschaft: Spende bleibt diesmal im Dorf

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Rurberger Traditionsgemeinschaft: Spende bleibt diesmal im Dorf

Von: abs
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Bei der Scheckübergabe im Rahmen der Kinderkostümsitzung konnte Stefan Berns persönlich mit Heike Moll und ihrem jüngsten Sohn sichtlich gerührt einen Scheck entgegennehmen. Foto: A. Burchardt-Sanchez

Rurberg. In Rurberg wurde im Verlauf der Kinderkostümsitzung am vergangenen Sonntag die „Traditionsgemeinschaft der Karnevalsprinzen am Rursee“ wie in jedem Jahr seit 2001 aktiv. Alle Prinzen und Ex-Prinzen wählen jährlich eine Hilfsorganisation, eine soziale oder gemeinnützige Organisation aus, die sie mit einer großzügigen Spende unterstützen.

In diesem Jahr entschied sich die Traditionsgemeinschaft dafür, noch einmal, so wie im Jahr 2014, eine Familie vor Ort zu unterstützen, die 2013 einen schweren Schicksalsschlag hatte hinnehmen müssen.

Der Lebensgefährte von Heike Moll, Stefan Berns, wurde damals im Juni bei einem Motorradunfall sehr schwer verletzt und seine Überlebenschancen waren nur gering. Lange Monate im Wachkoma in verschiedenen Krankenhäusern hatte er schließlich überstanden, als sich sein Zustand zwar stabilisiert, aber nicht wesentlich verbessert hatte. Da entschied sich Heike Moll, Mutter von drei minderjährigen Söhnen und gelernte Physiotherapeutin, dazu, Stefan im Dezember 2013 zu sich nach Hause zu holen und ihn dort zu pflegen. Durch ihre intensive Rund-um-die-Uhr-Betreuung hat Stefan zunächst minimale, dann aber zunehmend größere Fortschritte gemacht.

Bei der Scheckübergabe im Rahmen der Kinderkostümsitzung konnte Stefan Berns persönlich im Antoniushof dabei sein und mit Heike und ihrem jüngsten Sohn sichtlich gerührt den Scheck über 1700 Euro entgegennehmen. Von dem Geld sollen zunächst Sanierungsarbeiten in der Scheune an dem alten Haus der Familie durchgeführt werden, damit ein zusätzlicher frostfreier Raum entsteht, der dann von der Familie sinnvoll genutzt werden kann.

Außerdem soll ein ebener Durchgang zur Terrasse hinter dem Haus angelegt werden, damit Stefan jederzeit ohne Schwierigkeiten in den Garten geschoben werden kann. Kiescheflitscher-Präsident Bruno Nellessen freute sich mit seiner ganzen Truppe besonders darüber, dass die Spende in diesem Jahr in seinem Heimatdorf Rurberg sinnvolle Dienste leisten könne.

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