Monschau - Rur-Rock-Festival: Zum Abschluss gibt´s AC/DC auf die Ohren

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Rur-Rock-Festival: Zum Abschluss gibt´s AC/DC auf die Ohren

Von: V.M.
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Zum Abschluss des Rock-Festiva
Zum Abschluss des Rock-Festivals spielte die AC/DC-Coverband „High Voltage”. Sowohl der Ära des toten Bon Scott, als auch der Ära seines Nachfolgers Brian Johnson wurde mit knochenharter australischer Hard-Rock-Kost gehuldigt. Foto: V. Monterey

Monschau. Drei Tage Rock´n´Roll bot abermals die Stadt Monschau in der Markthalle. Gestartet wurde das Musik-Spektakel Rur-Rock über drei Tage mit den Rockbands „Jailbreak” und der Gruppe „Die Versenker”, die am Freitagabend weit über hundert Fans aus Monschau und Umgebung in die Markthalle lockten.

Sowohl mit eigenen Songs als auch mit Cover-Versionen bekannter Interpreten aus den Bereichen Punk und Rock, aber auch balladesken Stücken starteten „Jailbreak”. „Wir machen Texte und Musik aus dem Bauch heraus”, sagte Lead-Gitarrist Frank Vecqueray, Bandmitglied und neben Wolfgang Kaever Veranstalter des Rur-Rock-Spektakels. Man wolle „nicht technisch perfekt” sein, sondern „Spaß haben mit dem Publikum”. Mit Martin Klein (Bass und Gesang), Severin Schwarz (Schlagzeug) und Patrick Marold (E-Gitarre) lieferte die Gruppe den gewohnt lauten und frechen Garagenrock.

Rock mit deutschen Texten

„Die Versenker”, drei Musiker aus der Region, boten in ihrem verlängerten Programm (die eingeplante Gruppe „Coconut -Butts” musste aus gesundheitlichen Gründen das Konzert absagen) nur eigene Songs: Rock mit deutschen Texten, die zum Hinhören animieren. Die Musiker Tobias Görtzen (Bass), Denis Sarp (Schlagzeug) und Marcel Stoffels (Gitarre und Gesang), die sich einst während des Studiums in den Niederlanden kennengelernt haben, mischen oft kritische Texte mit lautem Beat.

Mit dem im Januar erschienenen Album „?dass ich völlig austicke”, produziert von dem Briten Jon Caffery, langjähriger Produzent der Toten Hosen, haben sie sich inzwischen eine solide Fangemeinde aufgebaut. Vom Schreiben ihrer Stücke bis zur Tourplanung organisiert die Band alles selbst. Die Eigenkompositionen bestechen aus harten Tönen und softem Gesang und sind eine gewagte Mischung aus Pop, Alternative und Rock. Textlich werden meist Themen aus dem Alltag aufgegriffen. Der angekündigte Gast, Mike Leon Grosch, Finalist der dritten Staffel der Castingshow DSDS im Jahre 2006, erschien leider nicht.

Am Samstag ging der Abend eher ruhig zu: Nämlich mit dem „Schlagsaiten Quantett” und deren Repertoire, das in der Bandbreite zwischen Gypsy-Swing, Latin-Pop und Rockmusik einzuordnen ist und sich auf den Spuren von Santana, Al Di Meola und den Gypsy Kings bewegt. Dass die Formation einst als Metal- und Punkband unterwegs war, lässt sich nach Selbsteinschätzung der Musiker aber immer noch heraushören.

Anschließend spielte Neil Grand, Songwriter und Gitarrist, mal sanft, mal fetzig. Sein Repertoire beschreibt er mit „ein bisschen Folk” plus „von allem etwas”. Genau wie er, macht auch der folgende Sänger seit zwanzig Jahren erfolgreich Musik: Carlos Cachafeiro, der Stolberger mit spanischen Wurzeln. Mit seinem Cover-Programm begeisterte er auch das Monschauer Publikum.

Am Sonntagabend ging es dann wieder mit lauteren Klängen weiter. „The Xperience”, allen voran Frontmann Will Pütz mit seiner unverwechselbaren Bluesröhre, sorgte mit Jimi-Hendrix-Interpretationen und Rock- und Blues- Stücken für Erinnerungen bei dem anwesenden buntgemischten Publikum zwischen 18 und 60 Jahren. Zum Abschluss des Rock-Festivals spielte die AC/DC-Coverband „High Voltage” auf. Sowohl der Ära des toten Bon Scott, als auch der Ära seines Nachfolgers Brian Johnson wurde mit knochenharter australischer Hard-Rock-Kost gehuldigt.

„Mehr als zufriedenstellend” seien die Besucherzahlen gewesen, so Vecqueray, eine Steigerung zum Vorjahr sei klar zu sehen.
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