Rur-Café: Mindestens 50 Prozent aus der Region

Von: P. St.
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Gemeinsame Freude im Monschauer Rur-Café über den neuen Gastgeber in der Angebotsgruppe „Eifel kulinarisch”: v. li.: Thomas Herrig, Sprecher der zertifizierten Betriebe der Regionalmarke Eifel, Bürgermeisterin Margareta Ritter, Brigitte und Jürgen Thiemann vom Rur-Café, Markus Pfeifer, Geschäftsführer der Regionalmarke Eifel und Bianca Lanio, Monschau-Touristik. Foto: P. Stollenwerk

Monschau. Als das Monschauer Gastronomen-Ehepaar Brigitte und Jürgen Thiemann vor einem halben Jahr als neuer Gastgeber der Regionalmarke Eifel begrüßt und zertifiziert wurde, da fassten die Inhaber des Rurcafes an der Ecke Eschbachstraße/Stehling schon das nächste Ziel ins Auge - den Aufstieg in die Angebotsgruppe „Eifel kulinarisch.”

Das Vorhaben wurde planmäßig umgesetzt, und die Repräsentanten der Regionalmarke Eifel fanden sich jetzt in der Monschauer Altstadt ein, um die Auszeichnung zu überreichen, die an der Eingangstür zum Restaurant-Café angebracht wird.

Jürgen Thiemann revanchierte sich mit originell gestalteten „Petit fours”, die mit dem Logo der Regionalmarke Eifel verziert waren.

Damit ist das Rur-Café neben dem Schnabuleum der zweite Monschauer Betrieb, der den Sprung in die Angebotsgruppe „Eifel kulinarisch” geschafft hat. Die Auszeichnung ist nur bei entsprechenden Gegenleistungen erhältlich.

„Mindestens 50 Prozent der angebotenen Gerichte müssen aus der Region stammen”, erläutert Stephan Kohler von der Eifel Tourismus GmbH. Neben Gastronomen können auch andere regionale Anbieter wie Landwirte, Handwerker und Händler diese Auszeichnung anstreben.

Die Idee dahinter ist, dem Gast „frische Waren und authentische Gerichte” aus der Region zu bieten. „Das Gast soll schmecken, was Eifel bedeutet”, ergänzt Markus Pfeifer, Geschäftsführer der Regionalmarke Eifel.

Die Betriebe selbst, ob sie nun zur ersten oder zweiten Angebotsgruppe gehören, müssen saisonal wechselnd eine eifeltypische Speisenkarte vorhalten.

Netzwerk-Gedanke fasst Fuß

Thomas Herrig, Sprecher der zertifizierten Betriebe, lobte nicht nur das Engagement des Kollegen Thiemann, sondern stellte auch den Solidaritätsgedanken in der Eifel heraus, der durch die seit fünf Jahren existierende Regionalmarke ins Leben gerufen worden sei. „Das hätte man sich früher wohl nicht vorstellen können, dass wir einmal alle an einem Strang ziehen”, meinte der Gastronom aus Meckel in der Südeifel.

Markus Pfeifer freute sich, dass der Netzwerk-Gedanke zuletzt gerade in der Nordeifel gut Fuß gefasst habe: „Wir arbeiten für die Eifel und damit für die gesamte Region.” Bianca Lanio von der Monschau-Touristik freute sich, dass nun ein weiterer Monschauer Betrieb in „Eifel kulinarisch” aufgenommen sei, während sich Jürgen Thiemann, seit 30 Jahren in der Gastronomie daheim, erleichtert zeigte, „das Ziel erreicht zu haben”.

Er habe im Zuge der Zertifizierung gelernt, „dass man ein paar alte Zöpfe abschneiden muss”, um mit neuen Ideen die Gäste für sich zu gewinnen.
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