Rund 1400 Teilnehmer beim Marathon rund um den Rursee erwartet

Von: Heiner Schepp
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Der Lauf durch die herbstliche Eifelnatur und immer am Rursee entlang, ist, dies hat auch eine Befragung der Sporthochschule Köln eindeutig gezeigt, das größte Pfund, mit dem der Rursee-Marathon auch im 18. Jahr wuchern kann. Foto: P. Stollenwerk
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Der Lauf durch die herbstliche Eifelnatur und immer am Rursee entlang, ist, dies hat auch die Befragung der Sporthochschule Köln eindeutig gezeigt, das größte Pfund, mit dem der Rursee Marathon auch im 18. Jahr wuchern Foto: P. Stollenwerk

Einruhr. Gut sechs Wochen sind es noch, dann steigt für ein Wochenende die Einwohnerzahl des beschaulichen Seedörfchens Einruhr um ein Vielfaches. Rund 1400 Sportler und in etwa noch einmal die gleiche Zahl an Begleitern und Besuchern werden zur 18. Auflage des Rursee Marathons am Obersee erwartet. Schon jetzt wirft das sportliche Großereignis seine Schatten voraus.

„Noch 44 Tage“ stand am Donnerstag auf der Internetseite der Veranstaltung zu lesen, doch die Vorbereitungen des Organisationsteams des Rursee-Marathon e.V. sind schon weit gediehen, wie nun beim Pressegespräch im Heilsteinhaus deutlich wurde.

„Wir haben für dieses Jahr einige Neuerungen und wollen insbesondere den Samstag noch weiter aufwerten“, kündigte Vorsitzender Bernhard Pauls an, und sein erster Stellvertreter ging ins Detail. „Wir werden zusätzlich samstags, also am Tag vor den beiden Hauptläufen, einen Schülerlauf über 600 Meter für Kinder unter acht Jahren sowie einen Lauf über 2000 Meter für die Altersklasse U12 ins Programm nehmen“, erläuterte Alfred Hüpgen.

An beiden Läufen können die Kinder ohne Startgeld teilnehmen. Auf 2,50 Euro gesenkt wurde das Startgeld für den 5-km-Lauf, der am Samstag, 8. November, um 15.30 Uhr startet, durch Waldgebiet an der Rur entlang bis Dedenborn führt und für Erwachsene und Jugendliche gedacht ist. Auch für die Schülerläufe wird um Online-Anmeldung (s. Box) gebeten, da die Kinder dann eine Startnummer mit dem eigenen Namen erhalten.

Unverändert bietet der Samstag auch in diesem Jahr geführte und kostenlose Ranger-Touren (ab 11.30 Uhr), Walking und Nordic Walking auf der schönen 16,5-km-Strecke (12.30 Uhr) sowie Mountainbiking (13 Uhr). Die Radsportler locken eine 40 Kilometer lange Tour mit 850 Höhenmetern ins Gelände, nur unwesentlich leichter ist die 35-km-Variante mit 650 Höhenmetern, wie Schriftführer Gerd Hüpgen erläuterte.

Neu im Bunde der Sponsoren ist nun neben Sport Peters und der Sparkasse der Netzanbieter Stawag. Dessen Sprecher und Vertriebsleiter Dietmar Siebigteroth bezeichnete den Rursee Marathon als „herausragende Veranstaltung in der Region“, die eine gute Gelegenheit biete, „unser Gesicht zu zeigen“.

Simmeraths Bürgermeister Karl-Heinz Hermanns dankte den Sponsoren, ohne die eine solche Veranstaltung nicht durchführbar wäre – das gelte aber auch für die vielen Helfer, die letztlich den Rursee Marathon erst ermöglichen würden, so Hermanns.

Rund 190 Helfer

Mit rund 190 Helfern ist am Wochenende fast ein Drittel des 600-Einwohner-Dorfes aktiv in die Veranstaltung eingebunden. In der sportwissenschaftlichen Befragung der Sporthochschule Köln (s. weiteren Bericht) hatten Teilnehmer beispielsweise das fantastische Kuchenbuffet gelobt, das im Marathonzelt angeboten wird. „Aber diese Kuchen fallen nicht vom Himmel, so etwas muss man erst mal auf die Beine bringen“, sagte der Bürgermeister. Karl-Heinz Hermanns erinnerte an Zeiten, „als diese schöne Veranstaltung sogar mal auf der Kippe stand“, doch Gott sei Dank habe sich mit Bernhard Pauls und seinen Mannen ein neues, schlagkräftiges Orga-Team gefunden, lobte er. Nun freue man sich auf das zweite Novemberwochenende und hoffe, dass das Wetter mitspiele – was ja im November keine Selbstverständlichkeit sei, schloss der Bürgermeister.

Wenn nicht alle Vorzeichen trügen, dann wird der Rursee Marathon in diesem Jahr noch einige Sportler mehr anlocken als im Vorjahr. „Wir haben, Stand Sonntagabend, bislang ein Plus von 107 Meldungen gegenüber der gleichen Kalenderwoche im vergangenen Jahr“, sagte Gerd Hüpgen. Dabei seien die Voranmelder aus insgesamt zehn Nationen, darunter USA, Spanien, Portugal und natürlich Benelux. Aber auch viele Läuferinnen und Läufer aus der Region hätten sich schon angemeldet, wusste der Schriftführer.

Alfred Hüpgen kündigte derweil an, dass man aufgrund der wachsenden Beliebtheit sowohl bei Sportlern, als auch bei Begleitern und Besuchern, das Zelt am Ortseingang nochmals um eine Bahn vergrößere, „damit alle, insbesondere bei schlechtem Wetter, genug Platz darin finden“, so der erste stellvertretende Vorsitzende.

Unverändert bleibt hingegen, wie seit 2004 bereits, die sehr beliebte 42,196-km-Runde rund um den See, die seit 2006 auch amtlich vermessen ist und von Einruhr aus über die Urftstaumauer, den Kermeter, Eschauel, Schilsbach, Woffelsbach und Rurberg zurück nach Einruhr führt. Der Lauf durch die herbstliche Eifelnatur und immer am See entlang, ist, dies hat auch die Befragung der Sporthochschule Köln eindeutig gezeigt, das größte Pfund, mit dem der Rursee Marathon auch im 18. Jahr wuchern kann.

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