Rotter Kirmes: Neuer „Hahnenkönig” gekrönt

Von: cl
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Nach Jahren wieder auf dem Rotter Thron: Paul Braun ist erneut Hahnenkönig geworden - nach sechs Jahren „Pause”. Foto: Clara Lamm

Rott. Fröhlich herumtobende Kinder und Erwachsene, die sich bei Kaffee und Kuchen ins Gespräch vertiefen oder an der Bar das ein oder andere Bierchen genießen. In dieser gemütlichen Atmosphäre fand am Wochenende die Kirmes des Hahnen-Klubs Rott im Saal Hütten statt.

Der Verein, der 1969 gegründet wurde, wird seit sechs Jahren erfolgreich vom Vorsitzenden Volker Scheer und seinen Vorstandsmitgliedern geleitet. Jedes Jahr organisiert der Vorstand vier große Ereignisse für die rund 150 Klubmitglieder und die Dorfbevölkerung.

Dazu gehören die bunte Hahnenkirmes, der gemütliche Kameradschaftsabend sowie ein aufschlussreicher Wandertag und die beliebte Oldie-Night zählen. „Da die meisten Vereinsmitglieder eigene Familien haben, ist uns beim Wandertag besonders eine familienfreundliche Gestaltung wichtig”, betont Volker Scheer, „Wir suchen daher am Wandertag interessante Orte der Umgebung wie das Wasserwerk, den Staudamm oder die Sägemühle aus.”

Nach diesen Worten folgte der Höhepunkt: das Hahnenköpfen. Die Anwärter tasten sich mit dem Schwert den Korb entlang und versuchen schließlich mit einem gezielten Schwertschlag den Hahn zu köpfen. Jeder hat zunächst nur einen Versuch. Wird der Gewinner, welcher für ein Jahr lang „Hahnenkönig” ist, nicht im ersten Durchgang ermittelt, wird ein zweiter, dritter oder vierter Durchgang angesetzt bis der Hahn geköpft wurde.

Nachdem Kirmesveranstalter Volker Scheer, welcher selbst 2003 und 2008 Hahnenkönig war, sich bei allen Helfern, die diese Kirmes ermöglicht haben, ausgiebig bedankt hat, wird das Hahnenköpfen für eröffnet erklärt. Schnell haben sich neun mutige Freiwillige, darunter nur eine Frau, auf der Bühne eingefunden, um ihr Können unter Beweis zu stellen. Beginnen darf der noch amtierende Hahnenkönig.

Sein erster Schlag trifft zwar den Hahn, kann den Kopf jedoch nicht abtrennen. So geht es auch seinen Mitstreitern, welche mit viel Kraft oder mit Gefühl versuchen, Hahnenkönig zu werden.

Schließlich wird der Sieger nach 39 Schlägen ermittelt. Es ist Paul Braun, der bereits 2004 Hahnenkönig geworden ist. Freudestrahlend nimmt er die Kette des Hahnenkönigs entgegen.
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