Rotter Ferienspiele: 120 Kinder nehmen teil

Von: kf
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Rott. Am vergangenen Sonntag war es soweit: Die „Filmschauplätze NRW“ machten erstmals Halt in Rott. Die Sportanlage des SV Rott diente dabei als Openair-Kino für die Aufführung des Filmes „Ich bin dann mal weg“. Die deutsche Komödie, die 2015 entstan Foto: Katharina Isabel Franke

Rott. Die dritte und vierte Sommerferienwoche steht in Rott immer im Zeichen der „Ferienspiele der Städteregion Aachen“. 18 Betreuer und Leiterin Ruth Richter ermöglichten dieses Jahr 120 Kindern – 60 pro Woche – aktive Ferienspiele zum Thema „Die bunte Welt der Berufe“.

In der ersten Woche lernten die Kinder, zwischen sechs und 13 Jahren alt, die Berufe des Bäckers, des Handwerkers, des Chemikers, des Malers und des Designers kennen. Die Bäcker backten Muffins und Cakepops, die Handwerker erstellten Murmelbahnen, die Chemiker bauten kleine und große Raketen, die Maler gestalteten gemeinsam ein großflächiges Bild und die Designer batikten und nähten.

In der zweiten Woche bearbeiteten die kleinen Steinmetze Ytong, die Detektive lösten knifflige Rätsel, die Gärtner legten Hochbeete an, die Regisseure und Schauspieler fotografierten ihre eigene Fotostory und die Brennpeterarbeiter verschönerten Holzbrettchen.

Da die Kinder täglich ihre Gruppe wechselten, erlebten die Ferienkinder jeden Tag einen neuen Beruf. Nach dem Einstiegskreis, der mit Gesang begleitet wurde, schauten die Kinder bis 12 Uhr in die ausgewählten Berufe hinein. Die Mittagpause begann mit einem gemeinsamen Mittagessen und anschließendem Fußballspiel oder dem Knüpfen von Freundschaftsbändchen in der Natur.

Der Nachmittag bestand aus einem Spaziergang an den Fischbach in Rott, wo die Kinder Staudämme bauen konnten. Gegen 16 Uhr fanden sich alle Betreuer und Ferienkinder ein und beendeten mit einem Abschiedskreis den erfolgreichen Tag.

„Ferienspiele sind sehr wichtig. Die Kinder haben Spaß und lernen andere Kinder kennen“, beschreibt Ruth Richter die Gestaltung der Aktion. Zuhause bestehe dazu oft nicht die Möglichkeit, mit Materialien wie Ytong zu arbeiten. Das strikte Handyverbot stört die Ferienkinder überhaupt nicht: „Die Kinder haben Ferien und sollen einfach Spaß haben. Ohne Computer, Handy und Fernsehen.“

Auch in diesem Jahr waren die limitieren 120 Ferienspielplätze bereits früh vergeben. Ruth Richter empfiehlt, die Kinder bereits früh bei der Städteregion für die Ferienspiele anzumelden. Auch Jugendliche sind gerne bei den Ferienspielen gesehen. Ab 14 darf man den Gruppenleitern assistieren, ab 16 Jahren selbst dieses Amt ausüben.

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