Rott - Rotter A-Junioren wieder Mittelrheinligist

Rotter A-Junioren wieder Mittelrheinligist

Von: kk
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Die erfolgreiche Rotter A-Jugend mit ( hinten v. li.)) Co Trainer Gert Klein, Lucas Prümm, Max Kuhn, Dennis Dautzenberg, Lukas Weiß, Rene Tamke, Niklas Orth, Steffen Bongard, Michael Kalz, Tobias Kirschall, Trainer Udo Lipka. Vorne von links: Patrick Stepinski, Johannes Weiß, Fabian Scheffen, Hendrik Bösing, Patrick Wirtz, Steven Mensger und Claudio Brandenburg. Liegend: Marcel Uschkurat (li.) und Jonathan Kasalo. Foto: Kurt Kaiser

Rott. Die 2:3-Niederlage am vergangenen Wochenende gegen die JFS Köln hatten die A-Junioren des SV Rott zwar nicht auf der Rechnung, jedoch richtete sie auch keinen größeren Schaden mehr an.

Denn die Nachwuchskicker des zukünftigen Mittelrheinligisten machten es der ersten Mannschaft nach und hatten den Aufstieg in die Mittelrheinliga schon eine Woche vorher klar gemacht.

„Wenn man so früh schon als Meister feststeht, dann muss man schon sehr zufrieden mit dem Saisonverlauf sein”, blickt Trainer Udo Lipka auf eine hervorragend verlaufene Saison zurück. Der ehemaliger Profi von Alemannia Aachen und Besitzer der DFB A-Lizenz war nach dem Abstieg in der vergangenen Saison unter der Prämisse verpflichtet worden, den direkten Wiederaufstieg zu realisieren. Den Auftrag erfüllte er zur vollsten Zufriedenheit der rot-weißen Verantwortlichen.

Nach einem 2:2 im Auftaktspiel im vergangenen September beim TSC Euskirchen zeigten die Rot- Weißen schon vier Tage später beim 7:2-Sieg im Pokal gegen Klassenkonkurrent Hertha Walheim, dass sie zu den Meisterschaftskandidaten der Bezirksliga, Staffel 2, zählen.

Nach dem deutlichen Sieg im Pokalderby folgte nach einem 5:3 Sieg gegen Wenau eine Serie von sechs Siegen in Folge. Leider gab es dann keinen „goldenen Oktober” für die rot-weißen „Jungspunde”. Bevor es in die Herbstferien ging, kassierte man eine 3:4 -Niederlage gegen die Landalemannia aus Mariadorf.

Direkt nach den „Kartoffelferien” gab es eine 0:5-Abfuhr bei Wegberg-Beeck II. Nach den zwei Pannen setzte der Coach sein Team mit einem 6:0-Sieg gegen Dürwiß noch in der Hinrunde aber wieder auf die Erfolgsspur, die man auch nach der Winterpause dann nicht mehr verließ.

„Den Grundstock für die Meisterschaft haben wir im dreitätigen Trainingslager in Bitburger gelegt. Da haben wir sehr hart und ausgiebig trainiert”, erlebte er bei sieben Trainingseinheiten einen hochmotivierten Kader.

Nach einem torlosen Remis zum Wiederauftakt bei Westwacht Aachen blieb man in der Meisterschaft bis zum vergangenen Spieltag ungeschlagen. Nach elf Siegen und zwei Teilerfolgen nach der Winterpause brachte man durch den 4:1-Erfolg im Derby gegen Walheim die Meisterschaft schon vorzeitig unter Dach und Fach.

Stark nach der Winterpause

„Die Mannschaft hat nach der Winterpause einige sehr gute Spiele gezeigt und auch des öfteren deutlich gewonnen. Die taktisch beste Saisonleistung hat sie aber beim 2:1-Sieg gegen den JFS Köln abgeliefert”, war für Udo Lipka klar, dass sein Team mit der überragenden Darbietung gegen die Jugend-Fußballschule aus der Domstadt endgültig den Aufstiegskurs eingeschlagen hatte.

Neben dem sofortigen Wiederaufstieg sorgten die Rotter aber auch in der Pokalrunde auf Mittelrheinebene für Furore. Nach dem man den Mittelrheinligisten FC Düren-Niederau ausgeschaltet hatte, traf man im Viertelfinale auf den 1. FC Köln. Gegen den Nachwuchs des Bundesligisten zeigten die Rot-Weißen eine Klassenleistung und gaben sich nach einer 2:0-Führung erst in der Verlängerung mit 2:5 geschlagen. „Sicherlich zählte das Spiel gegen eine Spitzenmannschaft der A-Junioren-Bundesliga zu den Höhepunkten der Saison. In diesem Spiel hat die Mannschaft bewiesen, wozu sie fähig ist”, wusste Udo Lipka, dass zur Sensation nur ein Quäntchen Glück fehlte.

Am Ende der Saison werden sieben Spieler den Kader verlassen. Zwei wechseln zur zweiten Mannschaft, fünf wagen den Sprung in den Kader der Ersten. Zu den zwölf Spielern, die im Kader bleiben kommen acht aus der B-Jugend, die in dieser Saison bereits in der Mittelrheinliga spielte. Bleiben wird auch Co-Trainer Gerd Klein. „Das ist unser wichtigster Mann, der hat für die Mannschaft und auch für mich unheimlich viel geregelt”, lobt Udo Lipka seinen Co-Trainer in höchsten Tönen.

Großen Handlungsbedarf für Neuzugänge erkennt er nicht. „Wir werden die Augen aufhalten, ob sich einer anbietet, den wir brauchen können”.

Als Ziel für die neue Saison gibt er eine Platzierung zwischen Tabellenrang eins bis sieben aus, denn ab Tabellenplatz acht muss man nach der nächsten Saison in eine nervenaufreibende Qualifikationsrunde.
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