Rott: Ortskern soll wieder Ortskern werden

Von: ess
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Bis Mitte Oktober wird der Ortskern von Rott neu gestaltet. 300.000 Euro werden verbaut. Foto: Ernst Schneiders

Rott. Auf der Quirinusstraße in Rott ist es derzeit etwas eng. Da sind Bagger unterwegs, mit rot-weißen Baken sind etliche Bereiche abgesperrt, einige alte Bäume sind mit Brettern ummantelt, um eine Verletzung ihrer Rinde zu verhindern. Das sieht nach Arbeit aus.

Das sieht nicht nur so aus. Bis Mitte Oktober wird der Rotter Ortskern aufgehübscht. Den Ortskern rund um Dorfplatz und Kirchplatz soll man auch als solchen wieder wahrnehmen, wie Dirk Meyer vom Bauamt der Gemeinde Roetgen erläutert.

Die Idee ist nicht neu. Bereits in der ersten Hälfte der 1990er-Jahre wurden im Rahmen eines Dorferneuerungsprogramms die Ortskerne von Mulartshütte und Rott unter die Lupe genommen. Es wurde 2005, bis das Aachener Planungsbüro Urgatz an die Arbeit gehen konnte.

Vorgesehen ist unter anderem, die beiden Platzoberflächen in Naturstein zu gestalten und sie dadurch optisch zu verbinden. In Höhe der Bushaltestelle nahe der Kirche an der Quirinusstraße (L238) wird es einen Überweg für Fußgänger, eine so genannte Querungshilfe, geben. Die Idee, diese Querungshilfe zwischen Kirche und Nahkauf anzulegen, ließ sich wegen der zu geringen Fahrbahnbreite nicht verwirklichen. Die Fahrbahn ist aus Asphalt und wird es auch in Zukunft bleiben.

Am 15. Oktober ist alles fertig

Verbaut werden zirka 300.000 Euro. Als Fertigstellungstermin nennt Dirk Meyer den 15. Oktober. Dieser Termin ist ein Muss. Meyer: „Vier Jahre haben wir auf die Förderung der Bezirksregierung gewartet, jetzt müssen wir innerhalb von zwei Monaten fertig sein.”

Diese klare Ansage aus Köln „hat uns ordentlich Schweiß gekostet, das war schon sportlich”. Weil aber im Rathaus bekannt war, dass in diesem Jahr Geld fließen würde, konnte soweit schon alles vorbereitet werden. Meyer: „Wir werden den Termin einhalten.”
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