Rotes Haus in Monschau gerettet

Von: hes
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Die 120 Fenster am Roten Haus
Die 120 Fenster am Roten Haus in Monschau werden derzeit vom LVR saniert und im Farbton „verkehrsweiß” gestrichen. Foto: Heiner Schepp

Monschau. 30 Jahre nach der ersten umfassenden Sanierung des Roten Hauses durch den Landschaftsverband Rheinland ist das Monschauer Wahrzeichen aufgrund des maroden Zustands seiner Holzfenster in seinem Bestand gefährdet. Der LVR stellt daher knapp eine halbe Million Euro für die denkmalgerechte Sanierung bereit.

Das Rote Haus präsentiert mit seiner kompletten Einrichtung in den Stilen Rokoko, Louis-Seize und Empire die großbürgerliche Wohnkultur an der Wende vom 18. zum 19. Jahrhundert und erinnert an die Glanzzeit der Monschauer Tuchproduktion. Es wurde 1752 von dem Tuchmacher und Kaufmann Johann Heinrich Scheibler als Wohn- und Geschäftshaus erbaut.

Um dieses Kleinod zu erhalten, sind nun umfassende Erneuerungsarbeiten an dessen Fassade notwendig. Da die 120 Holzfenster erneuert werden und das Gebäude dafür vollständig eingerüstet werden musste, werden gleichzeitig weitere kleinere Bauunterhaltungsarbeiten erledigt.

Die Stiftung „Scheibler-Museum - Rotes Haus Monschau” und der LVR planen zudem, das Denkmal durch die Erweiterung der Dauerausstellung für die jährlich 20.000 Besucher noch attraktiver zu machen. Die neue Ausstellung wird neben der Geschichte des Hauses im Zusammenhang mit der einst so bedeutenden Tuchindustrie auch die ursprüngliche Funktion des Gebäudes als Produktionsstätte vermitteln.

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