Rollender Markt kommt zu den Wohnwagen

Von: M. S.
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Ein engagiertes Quartett für
Ein engagiertes Quartett für die gesicherte Nahversorgung der Rurberger Campingplatznutzer und ihrer ortsansässigen Nachbarn (von rechts): Bürgermeister Karl - Heinz Hermanns, Ortsvorsteher Heiner Jansen, „rollender Marktleiter” Reimund Niederprüm und Andre Koll (Strukturabteilung der Gemeinde Simmerath). Foto: Manfred Schmitz

Rurberg. Das idyllische Seedorf Rurberg teilt das Los vieler Orte in der Nordeifel. Der einzige Lebensmittel-Laden machte längst dicht, dem letzten Bäcker ging der Ofen aus, an einem Kiosk gibt es allenfalls Getränke, Eis am Stiel und Knabbereien.

Für Einheimische wie treue Nutzer der Rurberger Campingplätze ist das ein Problem. Dieser Zustand ärgerte auch die Eheleute Lohse aus Herzogenrath. Sie sind schon viele Jahre treue Dauernutzer des gemeindeeigenen Campingplatzes Seerandweg, hoch über dem malerischen Weidenbachtal gelegen.

Die Gäste aus dem Nordkreis machten Simmeraths Bürgermeister Karl-Heinz Hermanns und Rurbergs Ortsvorsteher Heiner Jansen auf die missliche Lage aufmerksam. Mit Erfolg! Gemeinsam schuf man Abhilfe.

Jetzt hielt erstmalig Reimund Niederprüm von der Firma Heiko aus Neuendorf (Prüm) mit seinem „rollenden Markt” vor dem Areal des gemeindlichen Campingplatzes. Auch weitere Plätze im Ort würden bei Bedarf beliefert, versichert Ortsvorsteher Heiner Jansen und bittet um Kontaktaufnahme (Tel.: 2271).

Das „Pilotprojekt” aber startete am Gemeindecampingplatz. Hier wird nun bis zum 1. November jeden Freitag der rollende Markt von 14.45 bis 15 Uhr Station machen. Dann ruht bis März der Campingplatz-Betrieb.

Das Südeifeler Unternehmen unterhält derzeit 60 Fahrzeuge. Allein in Rurberg stoppt der Wagen an 25 Haltestellen.

Simmeraths Bürgermeister Hermanns zeigte sich erfreut über das neue Angebot der Nahversorgung . Er appellierte an Einwohner und Gäste, dieses Bringangebot im eigenen Interesse nun auch anzunehmen.

Andre Koll, stellvertretender Leiter der Strukturabteilung in Simmeraths Verwaltung, bewertete den Einsatz des rollenden Lebensmittelladens als „belebendes Element einer unverzichtbaren Grundversorgung.

Zur Premiere allerdings klingelte die Kasse noch nicht am Seerandweg. Die Anwesenheit des Heiko-Mobils war nicht hinreichend bekannt gemacht worden.

Eine Beschilderung mit Hinweis auf Tag und Stunde der Verkaufszeit sowie in der Platzverwaltung deponierte Infoblätter über die Erzeugnisse sollen diesen Mangel fortan beheben.
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