Roetgen - Roetgens Handballfrauen trotz Pleite noch im Rennen

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Roetgens Handballfrauen trotz Pleite noch im Rennen

Von: kk
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Roetgen. Die Spitzengruppe der Frauenhandball-Verbandsliga wurde am vergangenen Spieltag kräftig durcheinandergewirbelt. Von den vier führenden Teams siegte nur der Stolberger SV – leider gewannen die Kupferstädter aber gegen den TV Roetgen.

 Zur gleichen Zeit kassierte Spitzenreiter TV Euenheim eine 19:21-Heimniederlage gegen den Godesberger TV und auch der SSV Nümbrecht wurde bei der Zweitvertretung des TV Strombach unter die Verlierer geschickt. Am Ende stand es 25:28.

Durch die deutliche 22:31-Niederlage beim Stolberger SV rutschten die Roetgenerinnen zwar auf den vierten Tabellenplatz ab, jedoch sind sie durch die Pleiten der anderen Teams weiterhin nur zwei Punkte von Platz eins entfernt. Von Tabellenführung und Meisterschaft wollte TV Roetgens Trainer Bernd Marquardt nach der enttäuschenden Vorstellung seines Teams in Stolberg indes überhaupt nichts wissen: „Wir waren gar nicht auf dem Platz. Bei uns fehlten die Grundeinstellung und vieles mehr, um dieses Spiel zu gewinnen“.

Auf taube Ohren gestoßen

Schon nach den ersten Angriffen war erkennbar, dass die gute Stolberger Torfrau zum Garanten für den klaren Sieg der Mannschaft aus der Kupferstadt werden sollte. „Sie hat super gehalten und damit gute Tempogegenstöße eingeleitet“, ärgerte der Roetgener Coach sich über einen frühzeitigen 3:7-Rückstand. Bis zum Seitenwechsel dominierten die Stolbergerinnen die Begegnung, bauten ihre Führung auf 12:6 aus und nahmen einen 16:10-Vorsprung mit in die Pause.

In der versuchte Bernd Marquardt zwar sein Team wachzurütteln, jedoch traf er nur auf taube Ohren: In Halbzeit zwei waren nur wenige Minuten gespielt, da führten die Gastgeberinnen gar 19:11. „Da war es vorbei“, stellte der TV Coach bei satten acht Toren Rückstand fest. „Stolberg war uns in allen Belangen überlegen, weil bei uns keine Spielerin ihre Leistungsstärke erreicht hat“, moserte er nach der zweiten Niederlage in Folge.

Beim TV Roetgen erzielten folgende Spielerinnen in Stolberg die Tore: Lisa Cosler (8), Sabine Schmal (4), Yvonne Baltzer (3), Anna Leblanc und Eva Deutz (beide 2), Jasmin Borsten, Laura Cosler und Inga Schüler (beide 1).

Anwurf: Samstag, 17.45 Uhr

Nach den beiden Auswärtsspielen freuen sich die TV Ladys nun wieder auf ihr eigenes „Wohnzimmer“ an der Rosentalstraße, in dem geht es am Samstagabend (Anwurf 17.45 Uhr) im letzten Spiel des Jahres gegen den TV Strombach II.

Dass die Reserve des Oberligisten nicht zu unterschätzen ist, zeigte sie am vergangenen Spieltag durch den Sieg gegen den Oberligaabsteiger SSV Nümbrecht. Auch wenn die Truppe aus dem Oberbergischen in fremder Halle in dieser Saison noch keinen Zähler holen konnte, ist sie aufgrund ihrer personellen Möglichkeiten als Reserveteam schwer einzuschätzen.

Über Möglichkeiten und Chancen des Gegners wollte der TV-Coach aber nicht lange diskutieren. „Ich möchte jetzt eine Reaktion meiner Mannschaft sehen“, fordert Bernd Marquardt Wiedergutmachung für Stolberg-Enttäuschung und einen Sieg im letzten Heimspiel der Hinrunde.

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