Roetgen - Roetgens Handballerinnen finden nicht in die Spur

Roetgens Handballerinnen finden nicht in die Spur

Von: Kurt Kaiser
Letzte Aktualisierung:
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Oft genug allein gelassen fühlen sich in der Rückrunde Roetgens Torfrauen Isabell Leblanc und Katrin Weyer (Bild), die gegen die freistehende Angreiferin chancenlos ist. Foto: K. Kaiser

Roetgen. Auch beim in der Oberliga noch vom Abstieg bedrohten HSV Frechen konnten die Handballdamen des TV Roetgen den Schalter nicht in die richtige Richtung umlegen. Nach 45 Minuten Kampf, Einsatz und Leidenschaft ging der Mannschaft in der letzten Viertelstunde die Luft aus, und sie kassierte im Endeffekt noch eine viel zu deutliche 19:27-Niederlage.

„Wir haben gegen einen Gegner, mit dem wir auf Augenhöhe waren, alles versucht. Leider haben wir uns in der Endphase ein paar technische Fehler zu viel erlaubt und uns dann noch eine Klatsche abgeholt“, resümierte Roetgens Trainer Bernd Marquardt. In der ausgeglichenen Begegnung gelang es in der ersten Halbzeit keiner Mannschaft, einen beruhigenden Vorsprung zu erzielen. Mitte der ersten Halbzeit stand es 8:8, beim Pausenpfiff führten die Gastgeber 13:12.

Technische Fehler

Nach der 18:17-Führung des HSV leisteten die Roetgenerinnen sich eine Viertelstunde vor Spielende mit viel Harz am Ball ein paar technische Fehler zu viel. Diese nutzten die Gastgeber und bauten ihren Vorsprung über 21:17 auf 24:18 aus. Für den TV Roetgen erzielten folgende Spielerinnen in Frechen die Tore: Lisa Cosler (7), Laura Cosler, Anne Fischer, Eva Deutz (alle je 3), Inga Schüler (2), Yvonne Baltzer (1).

Noch drei Runden, dann haben die Damen des TV Roetgen die wahrscheinlich schlimmste Saison ihrer noch jungen Laufbahn überstanden. Am Samstag stellt sich um 17.45 Uhr in der Halle an der Rosentalstraße der Tabellenfünfte Fortuna Köln vor. Eine Woche später reisen die Rot-Gelben zum Tabellenvorletzten HSG Siebengebirge. Am 1. April verabschieden die Mädels sich mit der Begegnung gegen den TV Dünnwald aus der Frustsaison.

Aktuell muss Fortuna Köln sich den fünften und letzten Aufstiegsrang mit dem SC Pulheim teilen. „Für die Kölnerinnen geht es noch um alles“, erwartet Bernd Marquardt einen total motivierten Gegner, der sich im bisherigen Saisonverlauf aber auch einige Höhen und Tiefen erlaubte.

Am vergangenen Spieltag landete das Team aus dem Süden der Domstadt zwar einen 24:17-Erfolg gegen Königsdorf, an den drei vorherigen Spieltagen kassierte man aber Niederlagen gegen den TSV Bonn, den SC Pulheim. Sogar gegen den Tabellenvorletzten HSG Siebengebirge gab es eine 14:24-Heimniederlage.

Chancenlos gehen die Roetgenerinnen keinesfalls in die Begegnung. „Wir müssen auch an unsere treuen Fans denken und werden alle Kräfte mobilisieren, um endlich noch mal zu gewinnen“, hofft der Roetgener Coach, dass sein Team im eigenen Wohnzimmer die Negativserie beenden kann.

Herren sind Aufstiegsaspirant

Nach dem gelungenen Start ins neue Jahr mit vier Siegen in Folge befindet die Herrenmannschaft des TV Roetgen sich aktuell wieder im Tal der Tränen, denn zuletzt kassierte sie drei Niederlagen in Serie.

Nach dem vergangenen spielfreien Wochenende wartet am Samstag (Anwurf 19.45 Uhr) auf die Zuschauer in der Halle an der Rosentalstraße noch mal ein Highlight, wenn Tabellenführer TV Weiden seine Visitenkarte abgibt.

Die Reserve des Nordrheinligisten geht zwar als Favorit in die Begegnung, jedoch sind die Rot-Gelben nicht chancenlos, denn in fremder Halle leisteten die Weidener sich schon einige unerwartete Punktverluste. Im Hinspiel überraschten die Roetgener schon mit einem 21:21 den Tabellenführer. Warum sollen sie in eigener Halle nicht für die nächste Überraschung sorgen?

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