Roetgen - Roetgens Handballdamen verabschieden sich wie erhofft mit Sieg

Roetgens Handballdamen verabschieden sich wie erhofft mit Sieg

Von: kk
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Perspektivspielerin Lea Andres zeigt in der neuen Umgebung Oberliga keine Angst und setzt sich mit Macht gegen die Abwehrspielerin der HSG Siebengebirge durch. Foto: Kurt Kaiser

Roetgen. Die Handballdamen des TV Roetgen verabschiedeten sich zwar mit dem erhofften Sieg ins neue Jahr, allerdings mussten sie bis zum Abpfiff um den denkbar knappen 19:18-Erfolg bangen. Die zwei Punkte reichten aber um sich als Tabellenzweiter, mit nur einem Punkt weniger als der Ligaanführer der Oberliga Westwacht Weiden, in die kurze Weihnachtspause zu verabschieden.

Mit dem Ergebnis war der Roetgener Trainer Eric Ortmann noch zufrieden, aber nicht mit der spielerischen Leistung, allerdings ließ der Coach entschuldigend gelten, dass ihm nur sechs Stammspielerinnen zur Verfügung standen. Laura Cosler hatte sich zwar aus dem Krankenstand zurückgemeldet, jedoch fehlten verletzungs- oder urlaubsbedingt Krissi Plum, Anna Leblanc, Sabine Schmal, Inga Schüler, Franziska Lühn und Torfrau Katrin Weyer.

Dafür bekamen die Perspektivspielerinnen Lea Andres und Celina Matt längere Einsatzzeiten und sie zeigten, dass sie auf einem guten Weg sind. Ehe die Roetgenerinnen sich richtig sortiert hatten, lagen sie auch schon 1:3 zurück. Roetgens treffsichersten Werferinnen, Lisa Cosler und Anne Fischer, sorgten mit ihren Toren dafür, dass die Gäste ihren Vorsprung nicht weiter ausbauen konnten. Die letzten zehn Minuten der ersten Halbzeit gingen dann klar an die Rot-Gelben, die den Ausgleich erzielten und eine 11:8-Führung mit in die Pause nahmen.

Zeitweise Fraudeckung

Mit Beginn der zweiten Halbzeit kümmerten die Gäste sich mehr um Lisa Cosler und Anne Fischer und nahmen die besten Spielerinnen der Rot-Gelben zeitweise in Fraudeckung. Die Einheimischen leisteten sich einige Fehlwürfe, die nutzte die HSG konsequent zum 11:11-Ausgleich. Dass die Mannschaft aus dem Siebengebirge nicht noch mehr Unheil anrichtete, lag auch an der Roetgener Torfrau Isabell Leblanc.

Beruhigt zurücklehnen konnte der Roetgener Coach sich auch nicht nach der 19:15-Führung. Seine Mädels leisteten sich in den letzten Minuten einige schwache Torabschlüsse. Anne Fischer musste noch für zwei Minuten auf die Strafbank, sie sorgte aber als sie wiederkam dafür, dass die Rot-Gelben in den letzten Sekunden den Ballbesitz behaupteten und die knappe 19:18-Führung über die Zeit retten konnten.

Für den TV Roetgen erzielten folgende Spielerinnen die Tore: Anne Fischer (6/2), Lisa Cosler (6), Laura Cosler und Eva Deutz (beide je 2), Celina Matt, Laura Gilliam und Isabella Karl (alle je 1).

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