Roetgener Verwaltung jetzt mit Elektroauto unterwegs

Von: maxs
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Roetgens Bürgermeister Jorma Klauss (sitzend), Walfried Heinen (l.), Kommunalbetreuer der RWE, sowie Stefanie Linz vom Bauamt Roetgen und Bauamtsleiter Dirk Meyer freuen sich über das neue Elektroauto. Foto: Max Stollenwerk

Roetgen. Über 25.000 Elektroautos waren mit Stand von Januar 2016 in Deutschland gemeldet. Seit Donnerstag ist die Gemeinde Roetgen nun auch im Besitz eines solchen Fahrzeugs. Der Energieanbieter RWE übergab das Elektroauto und sponsort es zum Großteil.

Bei strahlender Sonne und ähnlicher Gemütslage bei den Beteiligten übergab Walfried Heinen, Kommunalbetreuer der RWE, den neuen, 65 Kilowatt starken und im Einkauf circa 20.000 Euro teuren Renault ZOE Intens an Jorma Klauss, den Bürgermeister der Gemeinde Roetgen. Klauss war sichtlich erfreut über das neue Fahrzeug, das je nach Fahrverhalten und Streckenprofil eine Reichweite von bis zu 240 Kilometern hat.

„Für uns ist diese Übergabe eine Feier und eine tolle Geschichte für die Gemeinde Roetgen“, sagte Klauss freudig und bedankte sich bei der RWE für die „großzügige finanzielle Unterstützung“. Bisher habe es für Dienstfahrten kein Fahrzeug gegeben und die Mitarbeiter mussten stets ihren privaten Pkw für Außentermine nutzen. Mit dem nun angeschafften Renault ZOE Intens könnten „alle Fahrten innerhalb der Gemeinde, aber auch weitere Fahrten, wie zum Beispiel nach Aachen problemlos erledigt werden“, betonte der Bürgermeister.

Auch Walfried Heinen attestierte der Gemeinde Roetgen eine gute Wahl. „Der Renault ZOE ist eine sehr gute Wahl und wird sicherlich dabei helfen, die Klimaschutzziele der Gemeinde Roetgen zu erreichen“, äußerte sich Heinen positiv über die neue Anschaffung.

Auch sei es für die RWE als „regionaler Energieversorger wichtig, gemeinsam mit den Kommunen Maßnahmen zur Energieeffizienz umzusetzen“, betonte Heinen die Intention der Maßnahme.

Für die Gemeinde Roetgen sei es ebenfalls wichtig, einen Beitrag zur Elektromobilität zu leisten, da die Gemeinde „bei diesem Thema vorangehen möchte“, wie Klauss unterstrich. Weitere Vorteile des neuen Elektrofahrzeuges würden außerdem durch das „E-Kennzeichen“ entstehen. „Das Kennzeichen ermöglicht, hauptsächlich in Städten, beispielsweise in einigen Bereichen Vorrechte beim Parken oder erlaubt die Mitbenutzung von Busspuren“, erläuterte er nützliche Nebeneffekte des Fahrzeugs mit integrierter Rückfahrkamera und eingebautem Navigationssystem.

Die Mitarbeiter der Gemeindeverwaltung Roetgen, die das neue Fahrzeug bereits seit 14 Tagen nutzen können, werden dies zukünftig sicherlich für einige Fahrten in Anspruch nehmen. Jorma Klauss zeigt sich jedenfalls überzeugt davon, dass das Auto „bei den Kollegen sehr gut ankommen wird“.

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