Roetgen - Roetgener SPD stellt Weichen für Kommunalwahlen

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Roetgener SPD stellt Weichen für Kommunalwahlen

Von: Helga Giesen
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Für die SPD treten bei den Kommunalwahlen am 25. Mai an (in Klammern der Wahlbezirk): Vorne von links: Frank Knur (12), Petra Knur (9), Parteivorsitzender Helmut Mulorz (8), Janine Köster (4), Frank Martin (10) und Willi Axer (11). Hinten von links: Peter Straeten (13), Jorma Klauss (1), Daniel Köster (2), Fraktionsvorsitzender Klaus Onasch (3), David Giersberg (6) und Rainer Axer (7). Es fehlt Mario Johnen (5). Foto: Helga Giesen

Roetgen. Auf ihrer Kommunalwahlkonferenz stellten die Mitglieder der Roetgener SPD jetzt die Weichen für die Kommunalwahlen am 25. Mai. Im Restaurant Brunnenhof begrüßte Parteivorsitzender Helmut Mulorz dazu auch Bürgermeister Manfred Eis sowie als Gast den Fraktionsvorsitzenden der Simmerather SPD, Gregor Harzheim.

Mulorz erinnerte daran, dass der Brunnenhof in früheren Jahren Schauplatz so mancher turbulenten Versammlung des Ortsvereins gewesen war, und wünschte der Wahlkonferenz einen harmonischen Verlauf. Der Vorstand hatte sowohl für die einzelnen Wahlbezirke in Roetgen, Rott und Mulartshütte, als auch für die Reserveliste Kandidaten und Kandidatinnen vorgeschlagen, die möglichst auch selbst in den von ihnen betreuten Bezirken wohnen.

In sieben Bezirken treten Neulinge an. Unter anderem kandidiert Karsten Knoth nicht mehr, der noch 2009 in seinem Wahlbezirk 1 das Direktmandat errungen hatte. Ihm dankte die Versammlung für alles, was er in den vergangenen Jahren für die Partei und im Rat geleistet hatte.

Eine Veränderung gibt es auch im Wahlbezirk 13 (Rott/Mulartshütte), weil Manfred Eis als amtierender Bürgermeister nicht mehr kandidieren darf. Frank Knur gibt seinen angestammten Wahlbezirk 7 auf, den er ebenfalls direkt gewonnen hatte, um nun in Rott anzutreten. Die 18 stimmberechtigten Genossinnen und Genossen bestätigten einhellig die Vorschlagslisten des Vorstandes. In den 13 Wahlbezirken treten an: 1. Jorma Klauss, 2. Daniel Köster, 3. Klaus Onasch, 4. Janine Köster, 5. Mario Johnen, 6. David Giersberg, 7. Rainer Axer, 8. Helmut Mulorz, 9. Petra Knur, 10. Frank Martin, 11. Willi Axer, 12. Frank Knur und 13. Peter Straeten. Die Reserveliste wird angeführt von Klaus Onasch. Janine Köster, Helmut Mulorz, Frank Knur, Frank, Martin, Jorma Klauss, Willi Axer, Rainer Axer, Petra Knur und Peter Straeten.

Leider wollten nicht genug Frauen auf den vorderen Plätzen kandidieren, bedauerte Helmut Mulorz. Dagegen konnte sich der Parteichef über eine deutliche Verjüngung der Mannschaft freuen. Nur drei Kandidaten gehörten zur Gruppe Ü60, vier seien im Juso-Alter, betonte er. Auch Fraktionsvorsitzender Klaus Onasch hob hervor, dass damit der vor der letzten Wahl eingeschlagene Weg fortgesetzt werde, und würdigte die Bereitschaft der jungen Generation, sich positiv einzubringen.

Janine Köster war bereits im Dezember als Direktkandidatin im Wahlkreis Roetgen/Walheim für die Wahl zum Städteregionstag aufgestellt worden und steht auch auf einem aussichtsreichen Platz auf der Reserveliste. Sie werde im Falle ihrer Wahl den Kontakt zu den Parteifreunden in Simmerath und Monschau suchen, um die gemeinsamen Interessen der Eifelkommunen zu vertreten, versprach sie. Auf städteregionaler Ebene wolle sie sich besonders für Kinder und Jugendliche sowie in der Frauenförderung engagieren, erklärte die 32-jährige Studienrätin und zweifache Mutter.

Gregor Harzheim gratulierte allen Kandidaten und Kandidatinnen zu ihren hervorragenden Wahlergebnissen an diesem Abend und wünschte den Roetgener Parteifreunden, dass sie noch stärker als bisher in den Rat einziehen mögen. Er freue sich auf die von Janine Köster versprochene Zusammenarbeit.

Gut und intensiv zusammenzuarbeiten sei in den Eifelkommunen nicht nur innerhalb der SPD notwendig, sondern gelte auch für die Gemeinden an sich, betonte er. Klaus Onasch erinnerte daran, dass die SPD bei den letzten Kommunalwahlen fünf Direktmandate errungen hatte und als stärkste Fraktion in den Rat eingezogen sei, ein bis dahin einmaliger Erfolg der Sozialdemokratie der Eifel. Dies müsse ausgebaut werden und sei ein Signal, weiter zu kämpfen und damit auch den Parteifreunden in Monschau und Simmerath Mut zu machen.

Als Bürgermeister habe Manfred Eis die Gemeinde in den letzten Jahren zielstrebig weiter entwickelt, erklärte Helmut Mulorz zum Abschluss. Dazu brauche er auch in Zukunft die Unterstützung einer starken Fraktion. Er rief dazu auf, dafür den Wahlkampf fair, sachlich und ohne Polemik zu führen.

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