Roetgener Rakkeschlauf bei idealen Bedingungen

Von: ame
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Es geht los: 67 Athletinnen und Athleten nehmen beim Halbmarathon über 21,1 Kilometer die reizvolle Strecke in Angriff. Foto: A. Mertens
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Beim Jogginglauf über 5 Kilometer siegt Jorrit van der Raadt (STAP Brunssum, M.) vor Albert Ratajczak (FZJ, l.) und dem für den SC Komet Steckenborn startenden Stefan Winter (r). Foto: A. Mertens

Roetgen. Im Rahmen der 37. Auflage des Roetgener Rakkeschlaufes siegte Markus Werker (Peters Sportteam – TV Konzen), der kürzlich beim Rohrener Volkslauf noch auf einen Start verzichtet hatte, im Volkslauf über 10 Kilometer in einer Zeit von 36:52,8 Minuten.

Lediglich Helge Heers (IAC Düren), der in 37:13,7 Minuten die Ziellinie auf dem Wervicq-Platz hinter dem Rathaus überquerte, blieb für Werker ein unbequemer Widersacher. Hinter den beiden dominierenden Athleten klaffte schon eine gehörige Lücke, denn Shah Nazari (Team Aachener Engel e.V.) beendete erst in 39:51,5 Minuten das Rennen.

Robert Thönnissen (SC Komet Steckenborn – 4. Platz in 40:13,8 Minuten), sein Clubkamerad Dirk Löhr (12. Platz in 47:52,7 Minuten) und Marcus Kördel (St. Hubertus Schützen Roetgen – 14. Platz in 48:00,5 Minuten) konnten mit ihrem Auftreten beim Lauf sehr zufrieden sein.

Als beste Athletin erwies sich Uschi Arndt (Skikeller Kaulard & Schroiff). In einem Feld von 91 Athletinnen und Athleten erreichte sie in einer Zeit von 45:39,6 Minuten den 11. Platz. Ricarda Mombach (TV Höfen) wusste mit dem 17. Platz ebenfalls zu überzeugen. Bei ihr blieb die Uhr nach 48:51,8 Minuten stehen.

Achim Borgmann (Aachen) konnte sich beim Halbmarathon-Lauf über 21,1 Kilometer nach 1:21:02,1 Stunden als Sieger feiern lassen. Den 2. Platz belegte Nils Wagner (Mia Elin Running), der in 1:22:24,0 Stunden schon in einem gehörigen Abstand zum Sieger folgte. Lokalmatador Mario Braun vom TV Roetgen erreichte unter 67 Läuferinnen und Läufern einen überzeugenden 3. Platz in 1:23:45,4 Stunden.

Mit Andreas Engelen (SC Komet Steckenborn – 5. Platz in 1:26:11,2 Stunden), Tom Frauenrath (Team CoolArt – 6. Platz in 1:28:20,6 Stunden), Albert Knauf (LG Mützenich – 8. Platz in 1:31:30,0 Stunden), Marco Volpatti (SV Bergwacht Rohren – 9. Platz in 1:33:10,4 Stunden) und Guido Schütz (Hansa Simmerath - 10. Platz in 1:33:15,9 Stunden) waren die vorderen Plätze des Laufes fast ausschließlich durch Nordeifeler Athleten belegt. Die für die Hansa Simmerath startende Tamara Fischer erreichte als schnellste Athletin den 28. Platz in einer Zeit von 1:45:35,2 Stunden.

Bei der reizvollen Strecke durch den Ort, durch das Rakkesch-Waldgebiet und über die Ravel-Route wurde bei Kilometer 8 das Naturdenkmal Rakkesch, nachdem der Lauf vor 37 Jahren benannt wurde, umkurvt. Einsam lief Jorrit van der Raadt (STAP Brunssum) beim Jogginglauf über 5 Kilometer vor der Konkurrenz. Er, der den Lauf mehr als Trainingslauf betrachtete, überquerte nach 15:46,1 Minuten die Ziellinie. Das lange Warten hatte ein Ende, als Albert Ratajczak (FZJ) nach 17:18,7 Minuten wieder auf dem Wervicq-Platz zu sehen war.

Stefan Winter (SC Komet Steckenborn), der den Lauf in 17:32,1 Minuten als Drittplatzierter beendete, hatte Respekt vor dem anspruchsvollen Profil bis zur Greppstraße und lobte die perfekte Organisation auf der gesamten Strecke. Maurice Meder (SV Rott – 11. Platz in 18:47,6 Minuten), Jonas Polis (TV Roetgen – 15. Platz in 19:57,9 Minuten), sein Vereinskamerad Sebastian Polis (16. Platz in 20:10,3 Minuten), Lucas Jentges (FC Roetgen – 18. Platz in 20:14,9 Minuten) und Vasuthavan Sivapatham (TV Roetgen – 19. Platz in 20:16,5 Minuten) erreichten unter 117 Athletinnen und Athleten sehr gute Platzierungen.

Michelle Jansen (LG Mützenich – 13. Platz in 19:28,7 Minuten) konnte sich als beste Athletin des Laufes feiern lassen.

Gestartet wurden die Läufe über 5, 10 und 21,1 Kilometer von Karl-Heinz Plum, der nunmehr seit 33 Jahren als Volkslaufwart in der Städteregion Aachen fungiert. Die drei Läufe finden Berücksichtigung für die Wertung des Rur-Eifel-Volkslauf-Cups 2017. Alexander Mlynski-Wiese, der zusammen mit Anja Krott, Axel Bartos und Jo Suse Titze für die Hauptorganisation des 37. Rakkeschlaufes verantwortlich zeichnete, zeigte sich mit dem Verlauf des Tages sehr zufrieden. „

Das Wetter bietet für die Teilnehmer ideale Bedingungen. Nach der doch eher rückläufigen Resonanz im vorigen Jahr habe ich eine leichte Steigerung der Voranmeldezahlen festgestellt. Es wird immer schwieriger, ehrenamtliche Helferinnen und Helfer für die einzelnen Arbeiten beim Rakkeschlauf zu motivieren. Manche Ehrenamtliche sind schon seit über 20 Jahren hier im Einsatz. Auch rückt der läuferische Nachwuchs beim TV Roetgen spärlich nach, während sich die alten Hasen mehr und mehr zurückziehen“, betonte er.

Das Deutsche Rote Kreuz war in Roetgen vor Ort, um in Notfällen zur Verfügung zu stehen. Mitglieder der Roetgener Löschgruppe sicherten die einzelnen Strecken. Für das leibliche Wohl der Läufer und Besucher war durch eine reichhaltige Kuchentafel sowie einen Grill- und Getränkestand gesorgt.

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