Roetgener Handballerinnen mit klarem Derbysieg

Von: kk
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Krissi Plum (am Ball) war auch diesmal mit sechs Treffern und gemeinsam mit Anna Leblanc treffsicherste Schützin der Roetgener Handballdamen beim Derbysieg. Rechts Lisa Cosler (17), links am Kreis Yvonne Baltzer, die immer wieder Lücken in die Aachener Deckung riss. Foto: H. Schepp
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Trainer Bernd Marquardt freut sich mit Enkel Ferre über den Derbysieg. Foto: Kurt Kaiser

Roetgen. Die Frage, wo in dieser Saison die besten Handballspielerinnen im Aachener Land herkommen, wurde am vergangenen Samstag recht eindeutig beantwortet. Im Oberligaderby gegen Schwarz-Rot Aachen zeigten die Spielerinnen des TV Roetgen einmal mehr in dieser Saison eine hervorragende und disziplinierte Leistung und stellten mit einem deutlichen 25:18-Derbyerfolg her.

Ohne Anna Fischer

„Die Mannschaft hat über weite Strecken so gespielt, wie ich es mir vorstelle“, war auch Roetgens Trainer Bernd Marquardt von der grandiosen Vorstellung begeistert. Dabei mussten die Roetgenerinnen noch auf Anne Fischer verzichten, die sich am Donnerstag beim Abschlusstraining eine Muskelverletzung zugezogen hatte.

Vor ausverkaufter Halle erwischten die rot-gelben Ladies einen Traumstart. Nach zwei Toren von Lisa Cosler und je einem Treffer von Krissi Plum und Anna Leblanc gingen sie 4:0 in Führung. Nach einem Team-Time-out konnten die Aachenerinnen auf 6:8 verkürzen. Eva Deutz traf zum 9:6.

Die Führung zum 10:6 war eine Gemeinschaftsproduktion der Leblanc Schwestern: Einen gut getimten Abwurf von Torfrau Isabell konnte Schwester Anna auf der Außenbahn erlaufen und erfolgreich abschließen. In den letzten Minuten der ersten Hälfte verhinderte Isabell Leblanc mit gekonnten Paraden weitere Tore der Gäste.

Vorsprung ausgebaut

Auf der anderen Seite bauten Sabine Schmal und Lisa Cosler den Vorsprung auf 15:9 aus. Durch einen verwandelten Siebenmeter hieß es beim Seitenwechsel 15:10.

Die Pause in der Halle an der Rosentalstraße gehörte dann Prinz Kurt II. mit seinem närrischen Gefolge. Die Kinder und Jugendtanzgruppe der KG Roetgen und ihr Kindertanzmariechen, Jana Stoffels, zeigten den zahlreichen Zuschauern ihr Können.

In den ersten Minuten der zweiten Halbzeit bäumten die Mädels aus der Kaiserstadt sich gegen die drohende Niederlage noch mal auf und verkürzten auf 16:13. Angefeuert von ihren Fans, übernahmen die Roetgenerinnen dann aber wieder die Initiative. Laura Cosler traf zweimal in Folge und erhöhte auf 20:13. Schwester Lisa und Anna Leblanc bauten die Führung auf 22:14 aus.

Rot gegen Schwarz-Rot

Mit dem klaren Rückstand konnten die Aachenerinnen sich nicht anfreunden. Nach einem Ellenbogencheck gegen Lisa Cosler erhielt eine ihrer Spielerinnen die Rote Karte. Katrin Weyer, die in der zweiten Halbzeit im TV-Tor stand, zeigte noch einige gute Paraden, während die Roetgener Offensive im Hexenkessel an der Rosental-straße weiterhin den erfolgreichen Abschluss suchte. Durch einen verwandelten Siebenmeter setzte Eva Deutz den Schlusspunkt zum 25:18.

„Das war wieder eine geschlossen gute Mannschaftsleistung“, lobte Bernd Marquardt das gesamte Team. Er hob aber die gute Leistung von Anna Leblanc und Eva Deutz besonders hervor. „Beide haben unauffällig gespielt, aber alles richtig gemacht“.

Im Derby gegen Schwarz Rot Aachen erzielten folgende Spielerinnen die Tore: Anna Leblanc und Krissi Plum (beide je 6), Lisa Cosler (5), Eva Deutz (4), Laura Cosler und Sabine Schmal (beide je 2).

Nächstes Heimspiel

Am Samstag (Anwurf 17.45 Uhr) wartet auf die Roetgener Handballspielerinnen das nächste Highlight, wenn sich in der Halle an der Rosentalstraße Drittligaabsteiger Fortuna Köln vorstellt. „Nach dem Abstieg haben die Kölnerinnen zwar ein paar gute Spielerinnen abgegeben, aber sie haben immer noch eine gute Mannschaft“, hat Bernd Marquardt die Gruppe aus der Domstadt aus dem Hinspiel in guter Erinnerung.

Wobei die Kölnerinnen sich im Saisonverlauf schon häufiger als Wundertüte der Liga präsentierten, denn die Niederlagen in Dünnwald, Oberbantenberg und Pulheim hatten die Wenigsten auf der Rechnung. Im Hinspiel kassierten die Roetgenerinnen im Kölner Süden eine knappe 24:26-Niederlage, dafür wollen sie sich am Samstag revanchieren.

„Das wird wieder ein schweres Spiel, aber in eigener Halle brauchen wir uns nicht zu verstecken“, setzt Bernd Marquardt in der Begegnung gegen den direkten Tabellennachbarn auf die Heimstärke seines Teams.

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