Roetgen - Roetgener CDU legt Fokus auf Bundesstraße 258

Roetgener CDU legt Fokus auf Bundesstraße 258

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Ein bisschen mehr Eifel und et
Ein bisschen mehr Eifel und etwas weniger „Highway-Atmosphäre” wünscht sich die Roetgener CDU entlang der B 258, die als „Tor zur Eifel” repräsentativer gestaltet werden soll. Foto: Heiner Schepp

Roetgen. Das „Tor zur Eifel” ist kein schöner Anblick, findet Stephan Speitkamp, Roetgens CDU-Vorsitzender.

Deshalb hat sich seine Partei auf die Fahnen geschrieben, das äußere Erscheinungsbild des Ortes zu verbessern.

„Der Fokus liegt dabei auf der B 258”, sagt Speitkamp und erläutert: „Wir selbst haben dafür vielleicht ein wenig den Blick verloren; aber von Fremden, die zum ersten Mal durch Roetgen fahren, hören wir immer wieder, dass die Durchgangsstraße kein attraktives Bild für eine Gemeinde abliefert, die auch vom Tourismus lebt.”

Ein Schilder- und Werbetafelnwald, die Begrünung und auch manche Bauten entlang des „Eifel-Highways” sind nicht nur den Christdemokraten ein Dorn im Auge, die deshalb bei den jüngsten Haushaltsberatungen den Antrag gestellt hatten, die Position „Unterhaltung von Ortseinrichtungen” aufzustocken. „Das wurde aber abgelehnt, weil dieser Posten schon in den letzten Jahren nicht ausgeschöpft worden sei”, bedauert Speitkamp.

„Keine Regelungsflut”

Wie vor allem die B 258 attraktiver gestaltet werden könnte, darüber soll auch ein Arbeitskreis beraten, auf den man sich interfraktionell verständigt hat und der eine Art Gestaltungssatzung erarbeiten soll. „Wir möchten den Bürgern und Geschäftsleuten entlang der B 258 aber keine Regelungsflut zumuten, sondern setzen da mehr auf Freiwilligkeit”, umreißt Stephan Speitkamp die Überlegungen.

Er weiß: „Große Firmen wie Aral oder Aldi werden nicht auf ihre großflächige Werbung verzichten, haben sogar teilweise Bestandsschutz. Aber vielleicht können wir zumindest die Vielzahl etwas eindämmen und auf einen gewissen Standard bringen”, hofft Speitkamp.

Interessant findet der CDU-Vorsitzende auch ein gutes Beispiel aus Monschau, wo Gewerbetreibende selbst für die Bepflanzung von Blumenkübeln sorgen. Und Einfriedungen durch eine kleine Hecke beispielsweise würden auch großer Gewerbekomplexe entlang der Hauptverkehrsader nicht so dominant erscheinen lassen.

„Es geht einfach um einen etwas freundlicheren Gesamteindruck, wenn man nach Roetgen kommt”, weiß Speitkamp, „dass das hier niemals so aussehen wird wie in Einruhr. Aber ein bisschen mehr Eifel sollte unser Ort schon vermitteln”.
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