Roetgen will mit Kreativität inspirieren

Von: Günther Sander
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Freuen sich auf „Kunst & Handwerk im Dorf“ (von links): Christoph Erhardt, Claudia Küpper, Rose Blatz-Ommer, Elke Buschmann und Birgit Gillen. Foto: Günther Sander

Roetgen. „Kunst & Handwerk im Dorf“, für Roetgen ein Novum, ein Event der besonderen Art, soll am zweiten Adventssonntag deutlich machen, dass Roetgen ein „Dorf mit großem Potenzial“ ist. Diese Aktion ist als Highlight für den verkaufsoffenen Sonntag (13 bis 18 Uhr) gedacht.

Warum „Kunst & Handwerk im Dorf?“ Die Initiatoren Birgit Gillen, Claudia Küpper, Rose Blatz-Ommer, Elke Buschmann und Christoph Erhardt erläutern im Vorfeld der Veranstaltung ihre Absicht: „Es gab Unbehagen, dass in Roetgen, einem Dorf mit großem Potenzial, zu wenig passiert“, erzählt Claudia Küpper. Fakt sei, dass das „Tor zur Eifel“ seit Jahren schon keinen Weihnachtsmarkt mehr anbiete. Fast „jedes kleine Eifeldorf“ könne damit aufwarten, wenn es auch nur für ein Wochenende sei.

Birgit Gillen verrät, dass die kommende Aktion am Wochenende „kein Weihnachtsmarkt“ sei, vielmehr wolle man aufzeigen, wie man Belebung und Abwechslung in Roetgen schaffen könne. „Das ist quasi ein Novum“, ergänzt Rose Blatz-Ommer. „Nach Karneval in diesem Jahr reifte die Idee, etwas zu schaffen, das in Roetgen angenommen wird.“

„Offene Türen“ eingerannt

Gesagt, getan: Die Idee stand rasch zu Papier, jetzt will man sie am Sonntag, 9. Dezember, in die Tat umsetzen. Optimistisch lassen Gillen, Küpper und Blatz-Ommer anklingen, dass man damit „offene Türen“ eingerannt habe und die Begeisterung verspüren könne. Dies gilt auch für die Künstlerinnen und Künstler, geben Buschmann und Erhardt zu verstehen. Die Welle der Bereitschaft, bei dieser Aktion dabei zu sein, sei spürbar groß.

„Kunst & Handwerk im Dorf“ klingt nicht nur gut, es soll auch „gut, wenn nicht sogar sehr gut werden.“ Die Künstlerinnen und Künstler, allesamt aus der Region wollen mit dazu beitragen, den Kunden einen besonderen Anreiz zu schaffen.

„Wir wollen mit unserem Angebot das Tor zur Eifel weit öffnen“, sagt Claudia Küpper, denn der Wert der Ortes sei vorhanden. Ob sich die Novität dann fest etablieren werde, wolle man sehen und zu Beginn des neuen Jahres besprechen.

Erst aber geht es um den kommenden Sonntag, dann bekommen 25 Künstler und Handwerker in 15 Roetgener Geschäften und Unternehmen die Gelegenheit, sich zu präsentieren und über die Schulter schauen zu lassen.

Elke Buschmann und Christoph Erhardt verweisen auf die Weber, schließlich sei Roetgen ein „Dorf der Weber“ gewesen, fügt Claudia Küpper hinzu. Auf die Besucher wartet ein „Sonntag der Inspiration“, mit reichlich Abwechslung, mit einem bunten Programm. Um 14 Uhr ist der Vielharmonische Chor Roetgen im „Ofenhaus“, um 15 Uhr der Lovely Mister Singing Club in der Privatschule Conventz und ab 18 Uhr steigt auf dem Marktplatz eine große Feuershow. Kulinarisches bieten Gut Marienbildchen (Landgasthof) in der Privatschule Conventz, Glühwein der Weinhandel Wolschke in der Filz- und DesignWerkstatt, Baristinhos Kaffeetheke in der Buchhandlung „Lesezeichen“ und das Restaurant „Mirabela.“

Das „Baumlicht“, ein gemeinsame Kennzeichen aller Teilnehmer aus Fichtenholz hergestellt, steht vor den Türen der Geschäfte und ist zu erwerben. Der Erlös kommt zur Hälfte der „Monschauer Tafel“ zugute.

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