Roetgen - Roetgen: Unterstützung im Kampf gegen Tihange II

Roetgen: Unterstützung im Kampf gegen Tihange II

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Roetgen. Die Gemeinde Roetgen unterstützt das Vorgehen der Städteregion Aachen gegen das Atomkraftwerk Tihange II in Belgien.

In einer Sache sind sich alle Fraktionen im Rat der Gemeinde Roetgen einig: Das Atomkraftwerk Tihange II in Belgien muss abgeschaltet werden! Der Rat der Gemeinde Roetgen, dem sechs Fraktionen und ein unabhängiger Mandatsträger angehören, möchte sich mit einer einvernehmlichen Erklärung solidarisch mit der Städteregion Aachen zeigen. Bereits Anfang Februar hat der Städteregionsausschuss beschlossen, gegen das weitere Betreiben des Reaktors Tihange II rechtliche Schritte einzuleiten.

Wie schon aus zahlreichen Presseberichten zu entnehmen war, zeichnet sich ein komplexes Klagebild ab, welches die Einleitung rechtlicher Schritte sowohl nach belgischem als auch nach europäischem Recht vorsieht. Der Klageinhalt umfasst den Anspruch auf Auskunft und Information, das rechtliche Vorgehen gegen die Zulassung zur Wiederinbetriebnahme bis zum Antrag auf Stilllegung des Atomkraftwerkes im benachbarten Belgien. Auch eine gemeinsame Klage mit der Umweltorganisation Greenpeace ist in diesem Zusammenhang vorgesehen.

Tabletten im Rathaus

Im Falle eines Reaktorunglückes würden Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde Roetgen Jodtabletten im Rathaus der Gemeinde Roetgen erhalten. Anfragen aus der Städteregion Aachen hinsichtlich des Bestehens der Möglichkeit, die ausreichend vorhandenen Jodtabletten aus Gründen der Vorsorge vorab zu verteilen, werden derzeit noch von den zuständigen Ministerien geprüft.

Wer trotzdem schon im Vorfeld Jodtabletten für den Krisenfall bereitlegen möchte, kann diese zwischenzeitlich bei den Apotheken kaufen. Eine gute Beratung zur Einnahme der Tablette für den Fall des Eintretens eines Reaktorunglücks in Tihange wird dringend empfohlen.

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