Roetgen und Rott rechnen mit Siegen

Von: kk
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Nordeifel. Am fünften Spieltag warten durchaus lösbare Aufgaben auf die beiden Bezirksligisten der Gemeinde Roetgen. Der Tabellenzweite SV Rott hat bei Sparta Gerderath Termin. Beim FC Roetgen stellt sich die Zweite von Hertha Walheim vor, die sich am zweiten Spieltag schon eine 0:5-Klatsche beim SV Rott abholte.

FC Roetgen – Hertha Walheim II: Mit der Punkteteilung bei Union Schafhausen konnte FC Roetgens Trainer Daniel Formberg sich nur schwer anfreunden. „Aktuell fehlen uns noch ein paar Prozentpunkte, um solche Spiele für uns zu entscheiden. Wir reagieren mehr, als zu agieren.“

Sicherlich verhalfen die strittigen Entscheidungen des Schiedsrichters, bei der Gelb-Roten Karte gegen Alex Keller und bei den beiden Handelfmetern, der Mannschaft aus dem Heinsberger Stadtteil zu einem schmeichelhaften Remis, aber letztendlich konnten die Schwarz-Roten auch nicht an die gute Verfassung des Vorsonntags anknüpfen. „Wenn wir das 3:0 nachlegen, ist das Spiel entschieden“, sagte Daniel Formberg.

Mit Dennis Buchholz, dem Trainer des kommenden Gegners Hertha Walheim II, tauscht der FC Trainer sich jede Woche über die Mitkonkurrenten aus. Jetzt hatten sich beide Redeverbot auferlegt. Die Reserve des Landesligisten lässt sich nach dem bisherigen Saisonverlauf nur schwer einschätzen. In den Heimspielen gegen die Mitfavoriten Arminia Eilendorf (4:4) und Germania Kückhoven (3:1) überraschte sie positiv, enttäuschte aber in den Auswärtsspielen in Rott (0:5) und Oidtweiler (0:2).

Trotz der Auswärtsschwäche der Walheimer warnt der FC-Coach. „Das ist ein unbequemer Gegner, gegen den wir schon das Maximale rausholen müssen, um die Punkte bei uns zu behalten.“

Sparta Gerderath – SV Rott: Trotz der Doppelbelastung Pokal und Meisterschaft lieferte der SV Rott am vergangenen Spieltag beim 4:0-Sieg gegen Jugendsport Wenau eine beinah schon optimale Leistung ab. Die Wenauer waren mit drei Siegen als Spitzenreiter angereist, blieben aber gegen die gut aufgelegten Rotter chancenlos.

Dass seine Mannschaft nach dem 4:2-Erfolg im Kreispokal gegen den Mittelrheinligisten Inde Hahn die nächste Topleistung rauskramen würde, davon war selbst Trainer Mirko Braun überrascht. „Das war schon super, wie jeder für jeden gekämpft hat.“

Trotz der guten Teamleistung heimsten die beiden „Sechser“, Nico Winkhold und Keita Ato, ein Sonderlob des Coachs ein. Nach dem Pokaldrittel am Donnerstag in Vicht steht am Sonntag die 70 Kilometer weite Reise nach Gerderath an. Die Mannschaft aus dem Stadtteil von Erkelenz patzte in den Auswärtsspielen in Wegberg-Beeck (0:1) und Eilendorf (0:4), zeigte aber vor heimischer Kulisse gegen Uevekoven (2:1) und Haaren (4:2) ein anderes Gesicht.

Der Rotter Coach erwartet, dass die personelle Situation besser ist, als beim Pokalspiel in Vicht. Avdo Iljazovic, Nico Winkhold, Kilian Schlenter und Rotsünder Marvin Brauweiler stehen wieder zur Verfügung. Nicht nur deshalb blickt Mirko Braun der Begegnung optimistisch entgegen: „Die Gerderather sind heimstark, aber meine Mannschaft hat einen guten Lauf.“

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