Roetgen hat eine der höchsten Pendlerquoten in NRW

Von: ag
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Nordeifel. Wer als Berufstätiger in der Eifel leben möchte, muss in der Regel mobil sein. Fast jeder zweite Erwerbstätige in NRW pendelt täglich zu seinem Arbeitsplatz in eine andere Gemeinde.

In Monschau liegt der Anteil der Pendler laut Zahlen von IT.NRW für das Jahr 2012 bei 55,2 Prozent der 6174 Erwerbstätigen, in Simmerath bei 61,9 Prozent von 7731 Erwerbstätigen und in Roetgen sogar bei 78,5 Prozent von 3809 Erwerbstätigen. Damit hat die Gemeinde Roetgen eine der höchsten Quoten in ganz NRW, landesweit liegt die Kommune auf dem 14. Platz.

Insgesamt pendeln 3383 Menschen nach Monschau zur Arbeit. Auf der anderen Seite pendeln 3405 Menschen von Monschau in andere Gemeinden zur Arbeit. Die meisten von ihnen (1517) nach Aachen, 684 nach Simmerath und 153 nach Roetgen. Den weitesten Weg haben 78 Monschauer, die 67,1 Kilometer nach Köln zur Arbeit fahren , den zweit weitesten haben 29 Personen, die 62,4 Kilometer bis nach Bonn fahren.

Bei dieser Rechnung wird der Pendelweg durch die Luftlinienentfernung zwischen den geografischen Mittelpunkten der Arbeits- und Wohnorte angenähert. Die meisten Einpendler nach Monschau kommen aus Simmerath (963). Aus Aachen kommen 232 Personen nach Monschau, aus Roetgen 191. Auf den nächsten Plätzen folgen Schleiden (135), Stolberg (131) und Nideggen (123). Den weitesten Weg haben 58 Personen aus Bad Neuenahr-Ahrweiler.

2154 Pendler nach Simmerath

Nach Simmerath pendeln insgesamt 2154 Personen zur Arbeit. Insgesamt 4788 Personen aus der Gemeinde Simmerath haben ihre Arbeitsstelle in einer anderen Gemeinde. Die meisten fahren nach Aachen zur Arbeit (1716), nach Monschau 963, nach Stolberg 282 und nach Düren 207. Mit 77 Kilometern haben die 46 Pendler nach Düsseldorf den weitesten Weg zur Arbeit, gefolgt von 130 Pendlern nach Köln mit 58,6 Kilometern.

Die meisten Einpendler nach Simmerath kommen aus Monschau (684). 250 Personen kommen aus Aachen, 195 aus Nideggen und 162 aus Roetgen. Mit 32,2 Kilometern legen 30 Pendler aus Herzogenrath den weitesten Weg nach Simmerath zurück.

Mit 1110 Einpendlern und 2989 Auspendlern unterstreicht die Gemeinde Roetgen ihren Ruf als „Schlafdorf“. 1717 Roetgener pendeln nach Aachen zur Arbeit, 191 nach Monschau,167 nach Stolberg und 162 nach Simmerath. Den weitesten Weg legen 38 Pendler nach Düsseldorf zurück (75,7 Kilometer), gefolgt von 13 Pendlern nach Bonn (62,7 Kilometer) und 79 Pendlern nach Köln (61,3 Kilometer).

Die meisten Einpendler kommen aus Aachen nach Roetgen zur Arbeit (304), aus Simmerath kommen 189 und aus Monschau 15 Personen. 88 Pendler kommen aus Stolberg und 40 aus dem nahen Belgien. Den weitesten Weg nach Roetgen haben 78 Pendler, die aus Düsseldorf ins Tor zur Eifel kommen (75,7 Kilometer). Nicht ganz so weit haben es die 19 Pendler aus Bad Münstereifel (44,3 Kilometer).

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