Rettungswache feiert Richtfest

Von: Helga Giesen
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Die Mitglieder des DRK-Ortsvereins Roetgen und ihre Gäste konnten sich beim Richtfest an der Rettungswache vom termingerechten Fortgang der Bauarbeiten überzeugen.

Roetgen. Mit einem großen Aufgebot aus Politik und Verwaltung war die Städteregion Aachen angetreten, um gemeinsam mit dem DRK-Ortsverein Roetgen das Richtfest für die neue Außenstelle der Rettungswache Simmerath zu feiern.

An der Hauptstraße in Roetgen entsteht zurzeit anstelle des ehemaligen DRK-Heims, das abgerissen wurde, ein neues funktionales Gebäude, das sowohl den Belangen des Rettungsdienstes dienen als auch dem Ortsverein wieder eine Heimat geben soll.

Reimund Billmann als Vorsitzender des Städteregions-Bauausschusses begrüßte die zahlreichen Gäste, die vor dem unfreundlichen Wetter in der Fahrzeughalle Schutz gesucht hatten.

Darunter waren Bürgermeister Manfred Eis, der auch Vorsitzender des DRK-Ortsvereins ist und die stellvertretende DRK-Kreisvorsitzende, Landtagsabgeordnete Daniela Jansen, den stellvertretenden Vorsitzenden des Ausschusses für Rettungswesen und Bevölkerungsschutz, Bernhard Engelhardt, die stellvertretenden Städteregionsrätinnen Christiane Karl und Elisabeth Paul, die Dezernenten Uwe Zink (Bau) und Gregor Jansen (Rettungswesen und Bevölkerungsschutz) sowie Mitarbeiter der Baufirma Förster.

Das Sprichwort „Was lange währt, wird endlich gut“ passe zum heutigen Tage, blickte Christiane Karl auf die lange Vorgeschichte zurück. Erste Überlegungen zum Bau der Rettungswache habe es bereits 2008 gegeben. Dass aus verschiedensten Gründen viel Zeit verstrichen sei, sei einerseits bedauerlich, zeige aber auch, dass sich die Fachleute konstruktiv und intensiv mit den Planungen auseinander gesetzt haben. Der heutige Stand der Arbeiten lasse hoffnungsfroh in die Zukunft sehen und eine Inbetriebnahme im Januar 2014 realistisch erscheinen.

Die lange Phase des Stillstands habe die Arbeit des Ortsvereins zurückgeworfen, aber jetzt blicke man optimistisch in die Zukunft, würdigte Bürgermeister Eis den Einsatz der Roetgener DRK-Mitglieder, die lange an einsamer Front gekämpft hätten. Als Eigentümer des Grundstücks sei auch die Gemeinde mit den politischen Gremien eingebunden gewesen und heute sei allen zu danken, einschließlich der ausführenden Firmen, die „klasse gearbeitet“ hätten.

Seit 150 Jahren stehe die Arbeit des DRK unter dem Motto „Aus Liebe zum Menschen“, erklärte Daniela Jansen und so sei auch der Einsatz für die neue Rettungswache zu sehen. Insbesondere freue sie sich, dass demnächst der Ortsverein wieder buchstäblich „ein Dach über dem Kopf“ habe, um seine vielfältigen ehrenamtlichen Aufgaben zu erfüllen.

Gute Lösung für alle Beteiligten

Mit einigen Zahlen zum neuen Gebäude wartete Uwe Zink auf. Die Baukosten beliefen sich auf rund 670 000 Euro, die im Dienst am Menschen gut angelegt seien, betonte er. Die Gesamtfläche beträgt 305 Quadratmeter einschließlich der Fahrzeughallen. Davon entfallen 145 Quadratmeter auf die Rettungswache, 163 Quadratmeter stehen dem Ortsverein zur Verfügung.

Sein Kollege Gregor Jansen ergänzte, dass die jetzt verwirklichte Lösung eine Win-win-Situation“ für alle Beteiligten sei und man damit auch die bestehenden Problematik in der rettungsdienstlichen Versorgung in den Griff bekomme.

Einen bunt geschmückten Baum hatte Peter Theißen schon auf das Dach der neuen Rettungswache gesetzt, nun dankte er im Namen der ausführenden Baufirma Förster mit einem Richtspruch allen Mitarbeitern vom Architekten bis zu den Handwerkern für ihren Einsatz.

Das Richtfest konnte jetzt zwei Wochen vor dem geplanten Zeitpunkt gefeiert werden, dies wolle man beim Schlusstermin noch toppen, hoffte er auf einen Einzug noch vor Weihnachten.

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