René Garcia und Martin Gramajo sind in Monschau zu Gast

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Monschau. Ein Tango-Abend, Konzert mit dem Bandoneonisten René Garcia (Argentinien) und dem Pianisten Martin Gramajo (Uruguay) findet am Mittwoch, 7. Dezember, um 19.30 Uhr in der Schlosskapelle, Auf dem Schloss 5 in Monschau, statt.

Der Eintritt beträgt 8 Euro. Infos und Buchung unter Telefon 02472/6299906 oder 015112798209.

Als Bandoneonist und Komponist ist René García eine Besonderheit, nicht nur wegen seiner makellosen Instrumentaltechnik, mit der er den bezaubernden Klang des Bandoneons beherrscht und als Ausdruckmittel einer tiefen Leidenschaft benutzt, sondern auch, weil er die große Zeit der Tango-Musik miterlebt und mit den wichtigsten Musikern der Geschichte des Tangos mitgewirkt hat.

René García ist auch einer der letzten Vertrenter der Folklore seiner Heimat Argentinien. Trotz seiner jugendlichen 80 Jahre rechnet er sich zur „Guardia Vieja” der Alten Garde des Tangos aus den Anfängen des letzten Jahrhunderts, deren Vertreter sein Vater Dn. Domingo García war. Seine ersten öffentlichen Auftritte hatte er mit seinem Vater, der zu den großen Sängern und Gitarristen zählte. Der in Cordoba (Argentinien) geborene Musiker hat bereits im Alter von elf Jahren die Instrumente Bandoneon und Gitarre bei berühmten Meistern wie Baravalle und Abugauch studiert.

Ausgedehnter Werdegang

In Rosario führte er seine Studien bei Antonio Ríos, einem Zeitgenossen Astor Piazzollas, fort. Hier begann sein ausgedehnter künstlerischer Werdegang als Musiker in Produktionen für Radio, Fernsehen und Kulturveranstaltungen im ganzen Land. Er spielte mit vielen Prominenten der argentinischen Musik und führte Kulturveranstaltungen in ganz Argentinien und weiteren Ländern Lateinamerikas durch. Heute führt er bei Auftritten in Europa und Lateinamerika vor allem Tango, Milonga, Walzer oder lateinamerikanische Folklore auf. Sein Konzert im Burg Linn in Oktober 2010 war die Sensation des Krefelder Bandoneons Festivals.

Der Pianist Martín Gramajo wurde in Uruguay geboren und hat sein Diplom an der Hochschule für Musik Köln abgeschlossen. Neben seiner Tätigkeit als klassischer Pianist, ist er als Pianist und Arrangeur verschiedenen Ensembles der populären Musik der Musikfolklore des La Plata-Gebietes (Buenos Aires und Montevideo) tätig. Als Klassischer Pianist hat er mehrere Preise bekommen. Seine Konzerttätigkeit führte ihn in verschiedene Länder Lateinamerikas und Europas.

Im Bereich der populären Musik hat er mit Musikern wie dem Sänger, Komponisten und Gitarristen Pablo Silveira zusammen gearbeitet. 2001 erschien eine CD von P. Silveira mit Gramajo als Pianist und Arrangeur. 2005 begann die Zusammenarbeit mit dem Bandoneonisten René García, mit dem er in verschiedenen Ländern Europas und vor allem Buenos Aires und Montevideo regelmäßig auftritt.

Das Programm besteht aus den berühmtesten Tangos aller Zeiten (wie La Cumparsita, El choclo, El día que me quieras), kreolischen Walzern und argentinischen Milongas. Neben Tangos der „Alten Garde” (Traditionelle Tangos) stehen im Programm die bekannteste Werke von Astor Piazzolla wie „Adios Nonino” oder die „Vier Jahreszeiten in Buenos Aires”.
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