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Renate Reinartz darf zur Bürgermeisterwahl antreten

Von: ag
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Renate Reinartz kandidiert für das Amt der Bürgermeisterin und auch für den Stadtrat.

Monschau. Renate Reinartz aus Monschau hat es geschafft. Sie darf am 25. Mai bei der Kommunalwahl als Kandidatin für das Amt der Bürgermeisterin antreten. Dafür waren 160 Unterstützerunterschriften von Monschauer Wahlberechtigten nötig, da sie als parteilose Einzelbewerberin antritt. Knapp zwei Wochen hat die 50-Jährige dafür gebraucht.

 „Ende Dezember habe ich mir den Antrag bei der Stadtverwaltung abgeholt und Anfang Januar mit der Sammlung begonnen“, sagt sie. Entsprechend viel Zeit hat sie in diesen Tagen investiert. Sie hat an Haustüren geklingelt, vor Geschäften hat sie die Menschen angesprochen und abends in Kneipen und Restaurants für Unterstützung geworben.

„Die Reaktionen waren überwiegend positiv. Alle waren nett und freundlich zu mir, auch wenn nicht jeder unterschrieben hat. Mein Engagement fanden aber alle gut“, sagt Renate Reinartz. Einige haben ihre Unterschrift auch deshalb verweigert, weil die Unterschriftenliste wieder im Rathaus abgegeben werden muss und sie Nachteile befürchten, wenn ihr Name darauf auftaucht. „Ich habe da keine Bedenken. Wieso sollte das ein Problem sein?“, sagt Reinartz. Nicht jeder, der unterschrieben hat, wird sie auch später wählen. „Manchen geht es einfach nur um die Meinungsvielfalt.“

Zurzeit ist die gebürtige Bedburgerin auf dem Jakobsweg Richtung Portugal unterwegs. „Das war vorher schon so geplant.“ Um ihre Kandidatur macht sie sich zurzeit deshalb weniger Gedanken als um ihren nächsten Schlafplatz. „Aber auf meinem Weg habe ich genug Zeit, das sollte von selbst kommen“, sagt Reinartz. Ihr Wahlprogramm hat sie noch nicht formuliert. „Aber es ist ja auch noch Zeit, andere haben ja noch nicht mal ihre Kandidaten aufgestellt.“

Einige Themen werden aber sicherlich darin auftauchen. Zum Beispiel möchte sie die Altstadt, in der sie auch lebt, als Wohnort wieder attraktiv machen. Internetausbau, öffentlicher Nahverkehr und die Mitbestimmung der Bürger werden sicherlich dazugehören. „Im Wahlkampf möchte ich mit den Menschen ins Gespräch kommen. Ich werde Stände machen, an Diskussionsforen teilnehmen – natürlich auch im Internet. Vielleicht werde ich auch Fyler verteilen, auf Plakate möchte ich aber verzichten“, sagt die Kandidatin.

Reinartz kandidiert aber nicht nur für das Amt der Bürgermeisterin, sondern auch für den Stadtrat. Dafür waren nur fünf Unterstützerunterschriften notwendig.

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