Nordeifel - Remiskönige aus Eicherscheid bleiben sich treu

Remiskönige aus Eicherscheid bleiben sich treu

Von: kk
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Nordeifel. In der Aachener Kreisliga C4 blieb die Zweitvertretung von Germania Eicherscheid ihrer Linie treu und erreichte im zehnten Spiel das siebte Unentschieden.

Mit der Punkteteilung gegen Tabellenführer Eintracht Verlautenheide II war Germania-Trainer Michael Behrendt aber zufrieden: „Spielerisch war unser Gegner stärker, aber wir haben gut gekämpft und uns den Punkt verdient“. Timo Renner hatte die Remiskönige der Liga durch einen verwandelten Foulelfmeter in Führung gebracht, danach halfen die Gastgeber beim Ausgleich kräftig mit. „Sicherlich war der Ausgleich okay, aber zu dem verhelfen wir dem Gegner mit einem kapitalen Abwehrfehler“, ärgerte der Coach sich über den vermeidbaren, aber im Endeffekt gerechten Ausgleich.

In den beiden Eifelderbys des vergangenen Spieltages sorgten die Platzverhältnisse für einige Veränderungen. Das Derby SG Kesternich/Rurberg/Rollesbroich gegen die Bergwacht Rohren fiel Sonntag aufgrund der Platzverhältnisse aus, ging aber dann zum neuen Termin am Dienstagabend in Rollesbroich über die Bühne. Beim Nachholtermin musste die Spielgemeinschaft eine 1:2-Niederlage hinnehmen, wodurch die Luft im Keller für sie immer dünner wird.

„Wir haben gegen einen Gegner verloren, mit dem wir auf Augenhöhe waren“, wusste SG Trainer Erik Breuer, dass man die Partie nicht zu verlieren brauchte.

Ähnlich war auch die Einschätzung des Rohrener Trainers Chris Brandenburg. „Bei uns war die Personalnot so groß, dass ich unseren besten Stürmer, Stefan Volpatti, in Viererkette beordert hatte. Die Spielgemeinschaft hatte zwar mehr Ballbesitz, aber wir hatten die besseren Chancen, allerdings hätten wir uns nicht beschweren können, wenn das Spiel 1:1 ausgegangen wäre“. Sebastian Mertz traf zum 1:0 aus der Distanz und verwandelte zum 2:1 einen Foulelfmeter.

Zwischenzeitlich hatte Jannik Voßen den Ausgleich erzielt. Da frühzeitig absehbar war, dass die Platzverhältnisse in Strauch kein Spiel zuließen, tauschten die Vereine in Absprache mit Staffelleiter Bernd Mommertz kurzfristig das Heimrecht, so dass die Begegnung, Hertha Strauch gegen SG Simmerath/Huppenbroich am Sonntag in Simmerath ausgetragen wurde. Trotz Heimvorteil kassierte die Spielgemeinschaft eine deutliche 0:4-Niederlage, wobei die SG sich bis zur 75. Minute gut verkauft und nur 0:1 zurücklag.

„Bei uns war die Einstellung bis zum 0:2-Rückstand in Ordnung, danach haben wir uns aufgegeben“, konnte SG Trainer Enrico Seidel über weite Strecken des Spiels mit seinem Team zufrieden sein. „Wir haben zwar verdient gewonnen, weil wir nachher die klar bessere Mannschaft waren, aber wir haben uns auch eine Halbzeit schwer getan“, gab Hertha-Trainer Kevin Breuer zu, der sich aber am meisten über seinen neuen Torjäger, Mario Braun, wunderte, der die beiden ersten Tore erzielte und zum 4:0-Endstand einen Foulelfmeter verwandelte. Jens Breuer traf zum zwischenzeitlichen 3:0.

Eifelderby in Huppenbroich

Ein Eifelderby steht auch am elften Spieltag auf dem Spielplan. Eigentlich könnten die Spieler der Eicherscheider Zweiten zu Fuß zum Derby nach Huppenbroich gehen, wenn es am Sonntagmorgen auf dem Rasen an der Viktoriastraße gegen die SG Simmerath/Huppenbroich geht. Nach sieben Unentschieden wäre man bei der Germania mit dem achten Unentschieden nicht zufrieden. Beim Aufsteiger hingegen könnte man mit der Punkteteilung gut leben.

Die Zweitvertretung des Landesligisten FC Inde Hahn ist für viele Kenner der Liga der Topfavorit. Nach zehn Spieltagen ist die Gruppe vom Kitzenhausweg zwar noch ungeschlagen, musste sich aber sechsmal die Punkte teilen und rangiert deshalb nur auf dem sechsten Tabellenplatz. Am Sonntagmorgen wartet auf Hertha Strauch die unbequeme Aufgabe an der Inde.

Nicht zu beneiden um ihre Aufgabe ist auch die Rohrener Bergwacht, bei der sich am Sonntagmorgen der Tabellenzweite Blau Weiß Aachen Burtscheid vorstellt. Mit einer Punkteteilung wäre man bei der Bergwacht schon zufrieden. Von einer Punkteteilung bei Grün Weiß Lichtenbusch träumt man auch bei der SG Kesternich/Rurberg/Rollesbroich.

Kreisliga B3 Düren

In der Dürener Kreisliga B3 meldete die abstiegsbedrohte Zweite des TuS Schmidt am vergangenen Spieltag einen überraschenden 4:3-Erfolg gegen die SG Neffeltal und verschaffte sich damit etwas Luft nach unten.

Den nächsten Schritt aus dem Keller der Liga können die Schwarz-Gelben schon am Freitagabend (Anstoß 19.30 Uhr) im direkten Vergleich bei der SG Voreifel II vollziehen. Mit einem Sieg in der Voreifel könnten die Schwarz-Gelben den direkten Konkurrenten sieben Punkte hinter sich lassen.

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