Simmerath - Rekordwachstum bei der Raiffeisenbank

Rekordwachstum bei der Raiffeisenbank

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Simmerath. Die jährliche Vertreterversammlung der Raiffeisenbank fand am Freitag, 8. Mai, in der voll besetzten Tenne Eicherscheid statt. Hoher Besuch hatte sich angekündigt.

Nach der Begrüßung durch den Aufsichtsratsvorsitzenden Dieter Lutterbach und seinem Stellvertreter Jochen Bongenberg, sprach das erste Grußwort Ralf W. Barkey, Vorstandsvorsitzender des Rheinisch-Westfälischen Genossenschaftsverbandes, in dem er auf die 90-jährige Historie der Raiffeisenbank kurz einging und vor allem auf die Erfolge im Jahr 2014, denn, so Barkey: „In fünf Kategorien konnte die Raiffeisenbank Simmerath in Berlin zwei Mal den ersten Platz abräumen, und zwar in der Kategorie Mitgliederzuwachs und der Kategorie Mitglieder- und Kundenzufriedenheit. So etwas gibt es nicht alle Tage. Da können Sie stolz auf Ihre Raiffeisenbank sein.“

Das zweite Grußwort gab es vom Präsidenten des Städteregionsrates Aachen, Helmut Etschenberg, der insbesondere auf die guten Ergebnisse und Zuwächse in 2014 einging und dies mit der Nähe zum Kunden und der Transparenz, die die Raiffeisenbank biete, begründete. In seinem Bericht des Vorstandes gingen Olaf Jansen und Ingrid Alt auf die wohl schwierigsten Rahmenbedingungen für Banken im Jahr 2014 ein, begründet durch den ruinösen Wettbewerb, das lang anhaltende Niedrigzinsumfeld und die Regulierungswut aus Brüssel durch die EU-Kommission und aus Frankfurt durch die Europäische Zentralbank.

In einem kurzen Film zeigten sie noch einmal einen Rückblick auf das Jahr 2014 und die wichtigsten Ereignisse aus Politik, Kultur und Sport. „Trotz der schwierigen Rahmenbedingungen konnte“, so der Vorstand, „die Raiffeisenbank das beste Jahr ihrer 90-jährigen Geschichte in 2014 erzielen.“ Mit einem Rekordwachstum von 16 Prozent stiegen die Kredite an Kunden und die Einlagen von Kunden stiegen um 10 Millionen Euro, dies sind 5,4 Prozent.

Damit lag die Raiffeisenbank sowohl über dem Verbandsdurchschnitt als auch deutlich über dem Branchendurchschnitt. Das Kundenvolumen wuchs um 51 Millionen Euro auf 481 Millionen Euro. Im vergangenen Jahr hat die Raiffeisenbank 658 neue Kredite mit einem Volumen von 65,4 Millionen Euro in der Region ausgezahlt. Die Anschaffungsdarlehen, die die Bank über die Teambank vermittelt, stiegen um 41 Prozent und es wurden 55 Förderkredite der Kreditanstalt für Wiederaufbau mit einem Volumen von 4,2 Millionen Euro ausgeliehen.

Die Kunden sparten aber nicht nur in klassische Sparprodukte, sondern auch in Wertpapieren und Aktien. Das Volumen stieg um 6,6 Millionen Euro an. Deutliche Zuwachsraten gab es auch im Absatz von den Verbundprodukten. Der Absatz von Lebensversicherungen stieg um 86 Prozent, hier wurde die Bank von 1101 Volks- und Raiffeisenbanken bundesweit zweiter. Der Absatz von Sachversicherungen stieg um 12 Prozent. Die Immobilienvermittlung entwickelte sich ebenfalls sehr positiv.

Es gab ein Plus von 31 Prozent und im Absatz von Restkreditversicherungen gab es ein Rekordjahr. Hier belegte die Raiffeisenbank von 573 Volks- und Raiffeisenbanken den ersten Platz. Die Bank konnte 1089 neue Mitglieder begrüßen. Von den 15.000 Kunden sind inzwischen 8370 auch Mitglied der Bank. „Ziel ist es“, so Ingrid Alt, „dass zukünftig jeder Kunde auch Mitglied ist.“

Der Gewinn konnte um 16,5 Prozent gesteigert werden und betrug 2,84 Millionen Euro. An Steuern musste die Bank 962.000 Euro zahlen. Die Vertreterversammlung beschloss aus dem Gewinn 1,7 Millionen Euro dem Eigenkapital zuzuführen, dieses beträgt inzwischen mehr als 22 Millionen Euro, und 150.000 Euro sollen als Mitgliederbonus an die Mitglieder ausgezahlt werden und zusätzlich eine Dividende von 95.000 Euro, so dass 245.000 Euro an die Mitglieder gezahlt werden. „Dies“, so Vorstandsvorsitzender Olaf Jansen, „macht keine andere Bank in unserer Region und zwar aus dem Gewinn auch direkt den Mitgliedern wieder eine Gutschrift zukommen zu lassen.“

Emotional wurde es dann als die Impressionen der Berlin-Reise mit den Bildern der Siegerehrung, untermalt von Andreas Bourani mit „Ein Hoch auf uns“, an die Wand geworfen wurden. Mit lang anhaltendem Applaus dankten die 168 Vertreterinnen und Vertreter den Mitarbeitern der Raiffeisenbank, die dieses hervorragende Ergebnis ermöglicht haben. 15 Kundenveranstaltungen zu verschiedenen Themen aus Kunst, Kultur und Entertainment fanden in 2014 bei der Raiffeisenbank Simmerath statt. Ingrid Alt und Olaf Jansen gingen auf ihre neue Beratungsphilosophie, ihre Beratung mit Überraschungsqualität, ein.

„Bei uns erleben Sie den WOW-Effekt.“, so der Vorstand. „Die Wettbewerber können uns gar nicht nachahmen, denn bei uns spüren Sie die Lust, die Liebe und Leidenschaft, an dem was wir tun.“ Der Vorstand ging auch kurz auf die Förderbilanz der Raiffeisenbank ein. Die Summe an Spenden, Steuern und Kreditvolumen, die in die Region flossen, betrugen 73 Millionen Euro. „Ein neuer Rekord! Und deshalb geht es unserer Region auch so gut.“, so der Vorstand.

Lustig wurde es dann, als der Film der Auszubildenden zum Thema Finanzielle Bildung gezeigt wurde, mit dem sie in 2014 ebenfalls den ersten Platz bei einem bundesweiten Wettbewerb der Teambank belegen konnten. Und noch mehr gelacht wurde, als das Making-Off des Films im Anschluss gezeigt wurde.

Für 2015 hat die Raiffeisenbank drei klar definierte Ziele: Sie möchte wiederum die Nummer 1 in der Kundenzufriedenheit werden, sie möchte Marktanteile gewinnen und Neukundengewinnung ist die klar ausgegebene Marschrichtung des Vorstandes. Im Bericht des Aufsichtsrates zeigte sich dieser, vorgetragen von Harald Hilgers, sehr zufrieden mit dem Jahr 2014 und auch Petra Motter und Frank Förster, die den Prüfungsbericht des Verbandes vortrugen, stellten die Ordnungsmäßigkeit der Geschäftsführung und die sehr gute Vermögenslage der Bank heraus.

Im Aufsichtsrat standen Neuwahlen an. Für den aus beruflichen Gründen ausgeschiedenen Dr. Thomas Lutterbach wurde Sabine Breuer aus Woffelsbach in den Aufsichtsrat gewählt, die sich auf unterhaltsame und interessante Art und Weise ausführlich den Vertreterinnen und Vertretern vorstellte. Harald Hilgers aus Hürtgenwald, der turnusgemäß ausschied, wurde wiedergewählt.

Zum Abschluss ehrten Vorstand und Aufsichtsrat Mitarbeiter, die in 2014 ein Jubiläum feierten. Dies sind Paula Braun mit 30 Jahre Betriebszugehörigkeit, ebenso Winfried Hilger und Angelika Jansen mit 40 Jahre Betriebszugehörigkeit. Und es wurden die langjährigen Mitglieder, Josef Bongard mit 56 Jahren, Oswald Wirtz mit 57 Jahren, Franz Schumacher mit 59 Jahren und Bernhard Heuser mit 60 Jahren Mitgliedschaft, ebenfalls für ihre Treue geehrt.

Nach einem erstklassigen Buffet, gab es dann noch ein kleines Showprogramm, welches die Lilliputs starteten, dargestellt von den Azubis aus dem zweiten Lehrjahr, gefolgt von der Tanzformation Made to Move vom Tanzclub Dash, die mit ihrer alten Show, mit der sie deutscher Vizemeister in 2014 wurden, und mit ihrer neuen Show, mit der sie 2015 antreten, das Publikum restlos begeisterten. Den Abschluss bildete Dancefire aus Lammersdorf mit Nachts im Puppenmuseum.

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