Reiterverein will eingestürzte Halle bald wieder nutzen

Von: P. St.
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Baustelle statt Hindernisse: Die Reithalle des Reitvereins St. Georg Mützenich soll zum kommenden Winter wieder genutzt werden. Foto: P. Stollenwerk

Mützenich. Bald ist es wieder soweit. Am ersten August-Wochenende donnern wieder die Hufe der Kaltblüter über den Vennboden in <b>Mützenich.</b> Obwohl die St. Georg Reiter zuletzt so viel Pech hatten - die Reithalle war Heiligabend unter der Schneelast zusammen gebrochen-, hat die Motivation nicht gelitten.

Dennoch sind die Spätfolgen des Winter-Desasters beim traditionellen Sommerturnier spürbar, das daher auch in reduzierter Form ausgetragen wird.

In diesem Jahr findet am Pferdesportzentrum Kleinbüchel ein Dressurturnier (Sonntag, 7. August) mit breitgefächertem Angebot statt. Von Führzügel bis zur M-Dressur auf 60 Meter ist für Jeden etwas dabei. Auf Springprüfungen verzichtet man in diesem Jahr in Mützenich; dafür wird das Kaltblutrennen aufgewertet.

Das traditionelle Rennen am Samstagabend, 6. August, bleibt sicherlich der Höhepunkt. Das Rennen ist eine Attraktion für Jung und Alt. Völkerscharen pilgern immer zum Turnierplatz, wenn die freundlichen Dicken, die erstaunlich temperamentvoll sein können, ihre Kräfte messen.

Am 6. August treffen sich die Teilnehmer bereits um 18 Uhr und bestreiten verschiedene Wettkämpfe wie zum Beispiel Ringstechen, Tauziehen usw. bevor gegen 20 Uhr der Startschuss zum eigentlichen Rennen fällt.

Viel Unterstützung erhalten

Endlich hat der Reiterverein St. Georg Mützenich nun auch die Baugenehmigung erhalten, um die Reithalle wieder aufzubauen. Die Aufträge sind vergeben, sodass im Winter wieder in der Reithalle geritten werden kann. Vorsitzender Ingo Scheffen erinnert sich in diesem Zusammenhang vor allem an den hohen „emotionalen Schaden”, der durch den Einsturz entstanden sei.

Wichtig sei damals gewesen, dass die Überprüfung ergeben habe, dass die Bauarbeiten korrekt ausgeführt worden seien. Ein unselige Mischung aus Eisregen und Verwirbelung habe dazu geführt, dass zum Teil drei Meter hohe Schneeberge auf dem Dach gelastet und dieses schließlich zum Einsturz gebracht habe.

Der Reiterverein wusste in dieser schwierigen Situation auch die Unterstützung aus der Bevölkerung und der Ortsvereine zu schätzen. „Das war gigantisch”, ist der Vorsitzende voll des Lobes.

Beim 1949 gegründeten Reiterverein St. Georg und den derzeit 200 Mitgliedern erkennt Ingo Scheffen derzeit eine Aufbruchstimmung. Das Sommerturnier soll der Startschuss dafür sein, dass der Verein wieder zu alter Stärke zurückfindet.
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