Hammer - Reiter und Radfahrer Seite an Seite

Reiter und Radfahrer Seite an Seite

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Die Familie Ohler aus Huppenbroich demonstriert, wie das Miteinander funktioniert: Reiter und Radfahrer genießen gemeinsam den Rurufer-Radweg, und selbst für die Beobachter Peter Kalsing von der Vereinigung der Freizeitreiter sowie Udo Thorwesten und Thomas Pilgrim vom Umweltamt des Kreises Aachen (v. li.) ist noch genügend Platz. Foto: P. Stollenwerk

Hammer. Alle mögen den Rurufer-Radweg: die Wanderer, die Reiter und natürlich die Fahrradfahrer. Die beliebte Strecke entlang von Rur und Rurtalsperre in landschaftlich reizvoller Umgebung hatte allerdings bis jetzt einen kleinen, wenn auch vorübergehenden Schönheitsfehler.

Auf dem kurzen Teilstück zwischen Hammer und Dedenborn war der Wegeabschnitt im vergangenen Jahr gesperrt worden, nachdem hier eine Holzbrücke über die Rur gebaut und der Weg erneuert wurde.

Auch über die Holzbrücke

Nachdem die wassergebundene Wegedecke sich nun soweit verfestigt hat, konnte zu Pfingsten wieder die seit mehr als 30 Jahren genutzte Reitwegeverbindung aufgenommen werden. Der Familie Ohler aus Huppenbroich, die eine Pferdepension unterhält und Planwagenfahrten anbietet, war die symbolische Wiederöffnung vorbehalten: Frank Ohler auf Kaltblut „Heidi” sowie Ehefrau Beate und Sohn Christian auf dem Fahrrad demonstrieren das friedliche Nebeneinander auf der beliebten Strecke wie es sich alle wünschen.

Ganz offiziell hatten zuvor Thomas Pilgrim und Udo Thorwesten vom Umweltamt des Kreises Aachen das Reitverbot zurückgenommen und die Verbotsschilder wieder abgenommen. Zudem wurden anstelle der Schranke Absperrpfosten eingebaut und ein Sperrbügel entfernt.

Nachdem das Teilstück im Zuge der Erneuerung gesperrt worden war, hatte ein Schreiben der Vereinigung der Freizeitreiter und -fahrer Deutschlands nicht lange auf sich warten lassen. Deren Vertreter Peter Kalsing aus Rohren hatte bereits im Herbst vergangenen Jahres eine Wiederöffnung des Weges gefordert, zumal die Suche nach alternativen Streckenführungen kein umsetzbares Ergebnis brachte.

Also prüfte der Kreis die neue Holzbrücke und erklärte sie als geeignet für die Mitbenutzung durch Pferd und Reiter. Auch müssen die Pferde nun nicht mehr durch einst hier bestehende Furt, denn der Gang durch das Flussbett der Rur war für die Tiere nicht unproblematisch.
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