Rathaus-Mitarbeiter verstärken die Roetgener Feuerwehr

Von: heg
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Im Rathaus haben viele der 22 neu ernannten Feuerwehr-, Oberfeuerwehr- und Hauptfeuerwehrfrauen und -männer ihren Arbeitsplatz und sind somit eine willkommene Verstärkung für die Tagesverfügbarkeit der Roetgener Feuerwehr. Foto: Helga Giesen

Roetgen. Die Freiwillige Feuerwehr Roetgen blickt wieder einmal auf ein sehr ereignisreiches Jahr zurück. Anlässlich der Jahreshauptversammlung zog die Wehrführung eine umfangreiche Bilanz und stellte die neuen Entwicklungen vor.

Aufmerksame Zuhörer waren neben den aktuell 128 Mitgliedern, die nahezu vollzählig im Sitzungssaal des Rathauses erschienen waren, auch Bürgermeister Jorma Klauss und Kreisbrandmeister Bernd Hollands.

Nach 104 Einsätzen in 2014 deuteten die 85 Einsätze des vergangenen Jahres fast auf Entspannung hin, doch diese Einsätze „hatten es in sich“, erläuterte Wehrführer Joachim Wynands die Statistik. Es gab mehrere Haus- und Wohnungsbrände, davon einer mit einem Todesfall, einen Pkw-Brand mit einem Schwerverletzten sowie zahlreiche schwere Verkehrsunfälle mit zum Teil mehreren Verletzten. Neben den elf Bränden und 18 Verkehrsunfällen gab es 15 Wasser- und Sturmschäden. Zehnmal wurden Rettungsdienste unterstützt, wobei auch die Drehleiter zum Einsatz kam. 21 Mal wurde die Feuerwehr zur Beseitigung von Ölspuren alarmiert.

Im Rahmen dieser Einsätze fielen 1880 Einsatzstunden an. Mit der professionellen Abwicklung zeigte sich der Wehrführer sehr zufrieden und hob auch die reibungslose Zusammenarbeit der Einsatzkräfte aus Rott und Roetgen hervor. Fast die Hälfte der insgesamt 11.372 Stunden, die die 60 Aktiven des Löschzugs Roetgen und 30 Aktiven der Löschgruppe Rott ableisteten, entfielen auf Übungen, Schulungen, Aus- und Fortbildungen. Fast 1500 Arbeitsstunden wurden aufgewendet für die Wartung von Fahrzeugen und Geräten sowie die Unterhaltung der Unterkünfte. Dienstbesprechungen, die Betreuung der Jugendfeuerwehr und Öffentlichkeitsarbeit schlugen mit weiteren 1580 Stunden zu Buche. Sehr am Herzen liegt der Feuerwehr dabei die Brandschutzerziehung in den Kindergärten und der Grundschule.

Das 2015 in Dienst gestellte neue Einsatzleitfahrzeug musste sich schon bei mehreren anspruchsvollen Einsätzen bewähren, berichtete Joachim Wynands weiter. Für 2016 stehe die aufwendige und leider auch sehr teure 10-Jahres-Inspektion der Drehleiter an, für zwei weitere Neuanschaffungen seien bereits Mittel im Haushalt der Gemeinde für die Jahre 2017 bis 2019 eingestellt.

Die Feuerwehr habe in Sachen Ausrüstung in Rat und Verwaltung einen verlässlichen Partner, unterstrich Wynands mit einem Dank an alle Gremien, aber auch an private Sponsoren, die vertrauensvolle und konstruktive Zusammenarbeit zum Wohl der Bürger.

2016 werden die Feuerwehr unter anderem die weitere sukzessive Einführung des Digitalfunks sowie die Arbeit am Brandschutzbedarfsplan für die Gemeinde beschäftigen. Eine Großbaustelle im wörtlichen Sinne entstehe 2017 in Rott, blickte der Wehrführer weiter in die Zukunft. Dort entspricht das Gerätehaus nicht mehr den Vorschriften des Arbeitsschutzes und muss umfassend aus- und umgebaut werden. Weiterhin gearbeitet werden müsse an einer besseren Tagesverfügbarkeit der Feuerwehr, auch wenn die neuen Mitglieder, die aus den Reihen der Verwaltung und des Bauhofs gewonnen werden konnten, schon eine Verbesserung gebracht haben.

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